​Die Spieler-Karriere von Roman Weidenfeller ist offiziell beendet. Mit Ablauf der Bundesligasaison hat die ​BVB-Ikone die Torwarthandschuhe an den Nagel gehängt, bleibt den Borussen als Klub-Repräsentant aber weiter erhalten. Torhüter-Kollege Roman Bürki hat sich nun noch einmal via Instagram vom 37-Jährigen verabschiedet und sich für die gemeinsame Zeit bedankt.


Drei Jahre bildeten die beiden das Torhüter-Gespann beim BVB. Als Bürki im Sommer 2015 vom SC Freiburg nach Dortmund kam, rückte der langjährige Stammkeeper Weidenfeller klaglos ins zweite Glied und wurde zu Bürkis "Mentor". 


"Die Bundesligasaison 17/18 ist zu Ende und das Einzige was ich sagen will, ist ein dickes Dankeschön an Roman Weidenfeller! Ich hatte drei Jahre lang die Ehre mit dir zusammenzuspielen und habe dabei viel gelernt. Immer wenn ich eine Frage hatte, egal was, wusste ich, ich kann zu dir kommen. Mit deiner Erfahrung hast du mir sehr geholfen. Manchmal musste ich kämpfen, aber selbst dann hast du die richtigen Worte gefunden, um mir mein Selbstvertrauen zurückzugeben. Respekt für alles, was du für den BVB und die Bundesliga geleistet hast!"


Ab der kommenden Spielzeit bekommt Bürki einen neuen Torhüter-Kollegen an die Seite gestellt. Wahrscheinlich wird das Landsmann Marvin Hitz sein, der vor einem ablösefreien Wechsel vom FC Augsburg steht. Bürki soll nach den Plänen der BVB-Verantwortlichen weiter die Nummer eins bleiben und hatte seinen Vertrag erst im Oktober 2017 bis 2021 verlängert. Der Schweizer Nationalkeeper steht in Dortmund stark in der Kritik. Sein Patzer zum 0:1 am letzten Bundesligaspieltag gegen Hoffenheim war nicht der einzige Fehler, den sich der 27-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit geleistet hatte. ​Schwankende Leistungen zogen sich durch seine gesamte Saison.