​Die Spieler von Borussia Mönchengladbach waren in dieser Saison von einer echten Verletzungsmisere betroffen. Phasenweise fiel die halbe Stammelf aus. In Zukunft wird sich bei der medizinischen Abteilung der 'Fohlen' jedoch angeblich etwas verändern. Laut Informationen der Rheinischen Post wird der erfahrene Reha-Trainer Andreas Bluhm den Verein auf eigenen Wunsch verlassen.


In 37 Spielen mussten die Gladbacher insgesamt 266 Mal auf einen Spieler verzichten. Inwieweit die Trainingssteuerung und die Arbeit der Physio-Abteilung dabei eine Rolle spielte, lässt sich schwer einschätzen. Sicher ist nur, dass die Mannschaft durch die vielen Ausfälle nicht ihre optimale Leistung abrufen konnte.


Ob Bluhms Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem Traditionsverein zu beenden, damit zusammenhängt und ob dieser Schritt womöglich auch von Teilen des Vereins forciert wurde, ist derzeit nicht bekannt. Der Deutsche war ein echtes Urgestein in dem Verein und war zunächst ab 2007 als Physiotherapeut tätig, ehe er sich ab 2015 in der Reha-Abteilung um die verletzten Spieler der 'Fohlen' kümmerte. Seine Haupttätigkeit war dabei, die Spieler in der Endphase vor ihrer Rückkehr auf den Rasen zu unterstützen.


Freuen können sich die Gladbacher hingegen auf einen Neuzugang für den Trainerstab. Wie die TSG 1899 Hoffenheim heute öffentlich bekannt gab, wird sich nämlich U23-Torwarttrainer Steffen Krebs in der kommenden Saison den Fohlen anschließen. Der 35-jährige gebürtige Schwabe war im Sommer 2015 vom Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart nach Sinsheim gewechselt und soll nun die Möglichkeit erhalten sich in der Bundesliga zu beweisen.