Aufseiten von Eintracht Frankfurt sorgte der Wechsel von Niko Kovac zum FC Bayern für enorm schlechte Stimmung. Auch Sportchef Fredi Bobic ließ sich von dieser anstecken. Spannungen soll es zwischen dem SGE-Duo aber nicht geben.


​Das Bohei rund um Niko Kovacs Abgang war groß. Auch Eintracht Frankfurts Sportchef Fredi Bobic ließ sich nach der offiziellen Verkündung des Kovac-Wechsel zum FC Bayern zu einigen Spitzen in Richtung des deutschen Rekordmeisters hinreißen. Die Beziehung zum Noch-Trainer soll dabei aber nicht gelitten haben.


Alles sei in geschlossenen Räumen besprochen worden, klärt Bobic im kicker auf. „Als Fußballer reden wir da auf eine ganz andere Art und Weise miteinander, und wenn es mal knallt, knallt es mal.“ Früher auf dem Platz, heute eben hinter verschlossenen Türen, fügt Bobic an. Danach gehe man aber wieder heraus und könne „sehr gut miteinander“.

FC Bayern Muenchen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Fredi Bobic befindet sich nicht im Clinch mit Niko Kovac



Bobic weiter: „Wir wissen, wie das Geschäft funktioniert, und dass es auch mal etwas gibt, das nicht so perfekt läuft. Aber das hat nichts mit dem Persönlichen zu tun, zwischen uns steht nichts.“ Kurz nach dem Wechsel holte sich Frankfurt bei Bayer Leverkusen eine heftige 1:4-Niederlage ab – und präsentierte sich in jener Partie äußerst desolat.


„Das (Ausscheiden von Kovac; Anm. d. Red.) hat die Mannschaft in der Phase vor dem Leverkusen-Spiel natürlich kurz getroffen“, erklärt Bobic. „Das ist ganz normal und menschlich.“ Dieser Umstand habe der Mannschaft aber nicht den Sieg in Leverkusen gekostet, da die Werkself an diesem Tag „einfach besser“ war. Vier Tage später habe die Eintracht mit einer „sehr guten Leistung und dem nötigen Glück“ im Pokalhalbfinale auf Schalke gewonnen.