Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig kündigten am Mittwoch ihre bestehende Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung. Auf Wunsch des Österreichers sei der noch bis 2019 datierte Kontrakt aufgelöst worden. Dem ehemaligen Coach könnte es der Rest des Trainerteams gleichtun.


Seit dem gestrigen Mittwoch ist klar, dass sich RB Leipzig nach einem neuen Cheftrainer umsehen muss. Trotz laufender Zusammenarbeit bis 2019 bestand Ralph Hasenhüttl darauf, den Klub mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Die Verlängerung seines Kontrakts setzten die Vereinsverantwortlichen unlängst aus.


Offenbar muss sich RB nicht nur auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer begeben. Sondern gleichzeitig nach einem ganzen Stab Ausschau halten. Der kicker berichtet davon, dass Hasenhüttls ehemalige Assistenten Zsolt Löw und Danny Röhl sowie Sportpsychologe Sascha Lense ebenfalls daran denken, sich von den Roten Bullen zu verabschieden.

RB Leipzig v FC St. Pauli  - 2. Bundesliga

Zsolt Löw (l.) könnte es nach Paris verschlagen


Hasenhüttls vorzeitiges Ausscheiden in Leipzig könnte ein kräftiges Nachbeben verursachen. Vor allen Dingen Löw soll es an attraktiven Angeboten nicht mangeln. ​Thomas Tuchel soll den Ungarn mit zu Paris St. Germain nehmen wollen. Ebenso soll Nicklas Dietrich mit einem Abschied aus Leipzig kokettieren. Dem Athletiktrainer liegt dem Vernehmen nach ein Jobangebot des DFB vor.


Leipzig stehen turbulente Wochen bevor. Schließlich sieht die Planung vor, in der kommenden Saison dem FC Bayern Konkurrenz zu machen und in der Europa League so weit wie möglich zu kommen. Wer das Team dann anleitet, ist offen. Möglich ist ein Engagement von Marco Rose (RB Salzburg) oder Roger Schmidt (Beijing Guoan). Auch Ralf Rangnick könnte selbst das Steuerrad übernehmen.