​Aufatmen bei Holstein Kiel! Nach langem Hin und Her darf der Relegationsteilnehmer im Falle des Aufstiegs in die Bundesliga doch im eigenen Stadion spielen. Das gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) in einer Pressemitteilung am Mittwochabend bekannt. 


Das Holstein-Stadion ist mit dem aktuellen Fassungsvermögen von rund 12.000 Zuschauern nach den DFL-Statuten zu klein für die Bundesliga. Das gilt eigentlich auch für die 2. Liga, doch die 'Störche' erhielten vor der abgelaufenen Saison eine Sondergenehmigung, die jetzt für die Bundesliga, unter Auflagen, erweitert wurde. 


Demnach werde Kiel schon bis Ende Oktober eine Zusatztribüne errichten müssen, damit die erforderlichen 15.000 Fans in das Stadion passen. Des Weiteren soll weiterhin die Osttribüne umgebaut bzw. erweitert werden und ab Sommer 2019 18.400 Fans, davon 9.060 auf den Sitzplätzen, in die Spielstätte passen.

​​Sollte der mögliche Bundesliga-Aufsteiger den Plan nicht schaffen, so müsse der Verein in einem Ausweichstadion spielen und dieses der DFL bereits im Vorfeld benennen. 


​Zuvor akzeptierte der Verband nicht die Vorschläge, die die Kieler vorgestellt hatten. Bis zuletzt hieß es, dass die Störche definitiv in einem anderen Stadion spielen müssten, damit sie aufsteigen dürfen. ​Eine Anfrage beim Absteiger HSV wurde indes abgelehnt.  


In den Relegationsspielen am 17. und 21. Mai gegen den VfL Wolfsburg geht es für Holstein Kiel dann um den Aufstieg. Schaffen sie diesen, so dürfen sie in der kommenden Spielzeit definitiv zuhause spielen.