1899 Hoffenheim und Eugen Polanski werden getrennte Wege gehen, nachdem der auslaufende Vertrag mit dem langjährigen Mittelfeldspieler nicht verlängert wurde. An ein Karriereende will der 32-Jährige dennoch nicht denken, seine neue Destination ist allerdings noch unklar.


Für keinen Verein absolvierte Eugen Polanski mehr Bundesligaspiele als für 1899 Hoffenheim. Im Dress der Kraichgauer stand der ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 insgesamt 123 Mal im Oberhaus auf dem Platz, hinzu kommen acht Partien im DFB-Pokal sowie vier Einsätze in der Europa League. An den ​jüngsten Erfolgen der Mannschaft hat er jedoch nur einen geringen Anteil: Seit der Saison 2016/17 stand Polanski nur 1.210 Minuten auf dem Feld, verbuchte lediglich neun Startelf-Einsätze in der Bundesliga.


"​Es gehört dazu, damit professionell umzugehen, auch in schwierigen Zeiten. Es ist ein Mannschaftssport, da gibt es das Wort Ich eigentlich nicht", so der 32-Jährige zu seiner Rolle laut kicker. Daher wusste er auch, die Lage humorvoll einzuordnen: "Sportlich habe ich wenig dazu beigetragen, mehr von Montag bis Freitag, am Wochenende weniger. Da hatte ich fast frei."

TSG 1899 Hoffenheim v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

 Im Januar 2013 wechselte Eugen Polanski (l.) für drei Millionen Euro vom FSV Mainz 05                                                              nach Hoffenheim


Sein Karriereende soll das Vertragsende in Hoffenheim jedoch nicht bedeuten, viel mehr wolle Polanski noch einige Jahre als Profi auf dem Platz verbringen. Wo er spielen wird, scheint derzeit jedoch noch offen. "Wenn ich was zu verkünden hätte, würde ich es gerne machen, aber ich habe leider nichts", sagte Polanski. Allerdings wolle er nicht direkt beim nächstbesten Verein unterschreiben, stattdessen habe er gewisse Anforderungen: "Ich glaube, dass noch einiges kommen wird, aber es bleibt die Frage, ob dann auch alles passt." Bei der Weltmeisterschaft in Russland kann er sich allerdings nicht mehr empfehlen, sein letzter Einsatz für die polnische Nationalmannschaft datiert vom fünften März 2014.