​Sollte der FC Bayern am Samstag das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt gewinnen, dürfte der VfB Stuttgart dank des Erreichens von Platz 7 in der kommenden Spielzeit in der Europa League spielen. Aufgrund der bescheidenen Ziele vor der Saison, gibt es für die VfB-Spieler aber keine Europa-Prämie.


Im letzten Sommer war man sich in Stuttgart einig: Das Saisonziel konnte nur "Klassenerhalt" lauten. Doch nun steht man kurz vor dem Einzug ins internationale Geschäft. Da man vor der Saison nicht mit einem solchen Coup rechnete, wurde auch keine Prämie für das Erreichen eines europäischen Wettbewerbs ausgehandelt. Dies geht aus einem Bericht der BILD-Zeitung hervor.

Michael Reschke betonte gegenüber dem Blatt, dass auch im Nachhinein keine Boni gezahlt würden. Die Qualifikation für die Europa League sei Erfolg genug: "Die Mannschaft und der Trainer haben totalen Bock auf Europa – und ich auch", erklärte der 60-Jährige. "Sollten wir Samstagabend als Teilnehmer feststehen, werden wir mit Schmackes, Herz und Freude an die Sache rangehen. Wir würden alles dransetzen, um in die Gruppenphase zu kommen."


Doch der Weg dahin ist kein leichter. Ganze sechs (!) Spiele müssten die Schwaben überstehen, um in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Bundesligisten besonders gegen die vermeintlichen Underdogs nicht gerade leicht tun. Dennoch ist allein Platz 7 in der Liga ein Riesen-Erfolg für das Team von Tayfun Korkut. Doch die schwierigste Aufgabe wartet ja bekanntlich im zweiten Jahr nach dem Aufstieg.