​Bereits vor dem letzten Spieltag wurde vermeldet, dass Christian Titz HSV-Trainer bleiben soll. Allerdings wurde bisher immer noch kein Vollzug gemeldet. Aus einem einfachen Grund: Titz will zunächst die Zukunft seiner Spieler klären, ehe er sein Kürzel unter ein neues Arbeitspapier setzt.


"Wir sind uns handelseinig", betonte Titz gegenüber der MoPo und fügte an, dass er bisher kaum Zeit hatte, sich um seinen neuen Vertrag zu kümmern, da er noch Gespräche mit seinen Spielern zu führen hat. Laut Informationen des Blattes soll der neue Kontrakt bis 2020 laufen.



Der Verbleib in Hamburg, eine Herzensangelegenheit für den einstigen Junioren-Coach: "Ich bin froh, dass ich Bestandteil dieses Vereins sein darf. Es ist etwas ganz Außergewöhnliches, das nur wenigen vergönnt ist", erklärte der 47-Jährige. "Dazu dann auch noch dieser Weg, erst U17-Coach, dazu Individualtraining, danach die U21 und dann die Arbeit bei den Profis. Da bleibt mir nur ein großer Dank an alle."


Mitte März übernahm Titz die HSV-Profis und hauchte dem Team neues Leben ein. Doch vier Siege aus den letzten acht Spielen unter Titz reichten nicht. Die Beförderung des Coachs kam deutlich zu spät. Doch der gebürtige Mannheimer blickt optimistisch in die Zukunft: "Ich glaube, wir haben von unten ein gutes Fundament geliefert, sodass wir dauerhaft die Profis mit guten Talenten beliefern können. Jetzt gilt es den letzten Übergangsschritt zu machen, damit wir noch mehr die Spielidee übertragen bekommen. Wir müssen ein gutes und stabiles Gebilde mit der ersten Mannschaft hinbekommen, dann können wir auch dort dauerhaft wieder erfolgreich sein."