Im Zuge der Suche eines neuen Sportvorstands musste der ​Hamburger SV bereits zahlreiche Absagen zur Kenntnis nehmen. Aktuell gilt Holstein Kiels Manager Ralf Becker als Favorit auf die vakante Stelle in der Geschäftsführung. Zum Zweitliga-Manager soll es noch zwei weitere Alternativen geben.


Stand jetzt läuft alles darauf hinaus, dass Ralf Becker ab der kommenden Saison offiziell neuer Sportgeschäftsführer des Hamburger SV sein wird. Laut Informationen der Sport Bild war der Manager, der noch bis 2019 bei Holstein Kiel unter Vertrag steht, ​bereits an der bevorstehenden Verlängerung mit Christian Titz beteiligt.


Becker hatte bereits ein Auge auf den HSV-Trainer geworfen, als dieser noch in Diensten der Hamburger U21 stand. In Kiel sollte Titz auf Markus Anfang folgen, der beim 1. FC Köln die Nachfolge von Stefan Ruthenbeck antritt. Die offizielle Verkündung des Becker-Engagements am Volkspark wird aber noch etwas auf sich warten lassen.

DSC Arminia Bielefeld v 1. FC Union Berlin - Second Bundesliga

Samir Arabi leitet die Geschicke in Bielefeld


Kiel tritt am Donnerstag dieser Woche und vier Tage später in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg an. Sind beide Spiele über die Bühne gebracht, sollte auch Becker in seiner neuen Funktion beim HSV bestätigt werden. Springt der 47-Jährige wieder Erwarten ab, soll es zwei weitere Alternativen geben.


Im Hamburger Portfolio sollen sich ebenfalls die beiden Manager Samir Arabi (Arminia Bielefeld) und Harald Gärtner (FC Ingolstadt) befinden. Für HSV-Präsident Bernd Hoffmann ist wichtig, dass der neue Mann über eine gute Kompetenz in der 2. Bundesliga verfügt. Ende nächster Woche könnte Klarheit herrschen.