Sebastian Rudy ließ vor Kurzem höchstselbst durchblicken, er wolle sich vorerst nicht vom ​FC Bayern München verabschieden. Im Besonderen der VfB Stuttgart soll jedoch einen erneuten Vorstoß im Poker um den Nationalspieler wagen.


Mit 4:1 überrollte der VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende den FC Bayern in dessen Wohnzimmer. Nachdem er zuletzt häufiger zum Einsatz gekommen war, durfte Sebastian Rudy (28) gegen seinen Ex-Klub wieder mal nur auf der Ersatzbank Platz nehmen. Am Rande der Partie soll es während eines Treffens zwischen Klubverantwortlichen erneut zu einem VfB-Vorstoß in der Causa Rudy gekommen sein.


Bei dem traditionellen Essen vor dem Spiel, so schreibt die Sport Bild, schnitt VfB-Präsident Wolfgang Dietrich das Thema Rudy erneut an. Der Mittelfeldspieler soll Wunschspieler des Stuttgarter Sportvorstands Michael Reschke sein. Der VfB habe eine Verpflichtung des deutschen Nationalspieler noch nicht abgeschrieben, heißt es.

Hannover 96 v VfB Stuttgart - Bundesliga

Sebastian Rudy (l.) spielte von 2003 bis 2010 für den VfB


Eine Ausleihe spiele hingegen keine Rolle. ​Dieses Modell favorisierte in den vergangenen Wochen der FC Schalke 04. Nach einem ersten Gespräch mit der Münchner Klubführung soll die Tendenz vorerst dorthin gehen, dass Rudy zum Vorbereitungsstart auf die neue Saison beim FC Bayern auf dem Trainingsplatz steht.


„Ich gehe weiter fest davon aus, dass ich in der nächsten Saison beim FC Bayern spielen werde“, stellte Rudy bereits klar. Entscheidend wird am Ende sein, welche Pläne der neue Bayern-Coach Niko Kovac im Hinterkopf hat. Der gebürtige Berliner tritt am 1. Juli offiziell die Trainerstelle beim deutschen Rekordmeister an.