Peter Stöger verkündete am letzten Spieltag, dass sein Vertrag bei Borussia Dortmund nicht mehr verlängert werde. Nachfolger des scheidenden Österreichers wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Lucien Favre, der jedoch nichts von einem Arrangement beim Bundesligisten wissen möchte.


Verfolgt man eifrig die Berichterstattung der vergangenen Wochen, steht schon längst fest, wer in der kommenden Saison auf dem Trainerstuhl von Borussia Dortmund Platz nehmen wird. Dem Vernehmen nach haben sich die Vereinsoffiziellen ​für die Lösung mit Lucien Favre (60) entschieden.

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Lucien Favre soll den BVB übernehmen


„Das sind nur Gerüchte und Spekulationen“, kommentiert der Schweizer gegenüber der Sport Bild. „Ich kümmere mich nur um mein Team hier.“ Sein Team ist die Mannschaft des OGC Nizza, die Favre seit zwei Jahren betreut und wo er an der Côte d’Azur hervorragende Arbeit verrichtet. In seiner ersten Saison reichte es sensationell für die Champions-League-Qualifikation.


Beim französischen Hafenklub will man von den Gerüchten um Favres Zukunft nichts wissen – auch Spieler sollen sich nicht dazu äußern. Klar, da für den OGC noch eine eminent wichtige Partie vor der Brust steht: Am Samstagabend (21 Uhr) geht es beim Dritten Olympique Lyon für Nizza um die Qualifikation für die Europa League. Wird diese realisiert, kann Favre erhobenen Hauptes seinen Dienstantritt in Dortmund planen.