Robert Lewandowski schloss die Saison 2017/18 famos ab – zumindest was die Anzahl seiner geschossenen Tore betrifft. In den vergangenen Wochen wurden die Kritiker des Polen immer lauter. Sein Berater Maik Barthel schießt scharf gegen die Zweifler seines Klienten. Pini Zahavi soll den Starspieler indes weiterhin zu einem anderen Verein transferieren wollen.


Für Maik Barthel, Berater von Robert Lewandowski (29), ist die Kritik an seinem Klienten völlig fehl am Platz. „Man kann immer Spieler kritisieren, aber diese Art ist nicht in Ordnung“, so der Agent gegenüber der Sport Bild. „Robert schießt nun zweimal 30 und einmal 29 Tore in der Bundesliga und wird dann nur für das Ausscheiden gegen Real verantwortlich gemacht. Das ist eine seltsame Wahrnehmung.“


In beiden Champions-League-Partien war nicht viel zu sehen von dem Starspieler des FC Bayern, woraufhin einige Experten mal wieder nicht mit Kritik an Lewandowski geizten. In den vergangenen drei Jahren habe der Angreifer mit Handicap in der Champions League gespielt, erklärt Barthel weiter. Eine schwere Schulterverletzung schränkte den Stürmer 2017 ein, in diesem Jahr war es eine Jochbeinprellung.

1. FC Koeln v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Sorgt für Diskussionen: Robert Lewandowski



Es sei „seltsam und unfair“, dass sogenannte Experten das Ausscheiden nur an einem Spieler festmachen, ergänzt Barthel. Lewandowski gilt als absolut ehrgeiziger Fußballer, der in jeder Saison so viele Tore wie möglich erzielen möchte. Im Winter wurde ihm mit Sandro Wagner (30) ein positionsgetreuer Spieler zur Seite gestellt, der ihm einige Pausen ermöglichte.


Bayerns Vereinschef Karl-Heinz Rummenigge signalisierte zuletzt, Lewandowski werde in der kommenden Saison für den FC Bayern auflaufen – ​und verwies dabei auf dessen bis 2021 datierten Arbeitsvertrag. Das Interesse von Real Madrid soll inzwischen erkaltet sein, war in den vergangenen Wochen zu vernehmen.


Zahavi will Wechsel in die Bahn bringen


Lewandowskis zweiter Berater, Pini Zahavi, forciert laut Sport Bild jedoch weiterhin den Abgang des polnischen Nationalspielers. Noch bis 31. August ist die Zusammenarbeit zwischen dem Wechselspezialisten und Lewandowski ausgelegt, sodass die Spekulationen bis zum Ablauf der Sommertransferperiode wohl keinesfalls abebben werden.