Vom vorläufigen zum festen DFB-Kader: Eine Prognose

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DORTMUND, GERMANY - MAY 15:  Head coach Joachim Loew talks during the presentation of the provisional squad of Germany for the 2018 FIFA World Championship Russia at Deutsches Fussballmuseum on May 15, 2018 in Dortmund, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

​Es ist soweit: Am 15. Mai 2018 um ziemlich genau 13Uhr, gab Bundestrainer Jögi Löw, der nebenbei seinen Vertrag bis 2022 verlängerte, den vorläufigen Kader für die WM 2018 in Russland bekannt. Aus den 27 Spielern, welche es alle ohne Zweifel verdient hätten, die Reise zum Turnier anzutreten, werden allerdings vier Spieler am Ende zuhause bleiben müssen. Der Autor will mit diesem Artikel eine Prognose wagen. Dabei werden die Spieler in vier Kategorien unterteilt: "Sicher Dabei", "Dabei wenn fit", "Hat gute Chancen" und "Wackelkandidat".

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1. Sicher dabei - Marc-Andre ter Stegen

​Der Schlussmann des FC Barcelona wird, sollte er sich nicht in den Testspielen noch verletzen, in jedem Fall zum Turnier fahren. Ob als Nummer 1 oder Nummer 2, ist stark an den Fitnesszustand von Kapitän Manuel Neuer gekoppelt, welcher den Großteil der letzten beiden Spielzeiten verletzt passen musste. Dass der ehemalige Gladbacher die Bürde als Nummer 1 tragen könnte, hat er spätestens mit seinen herausragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison bewiesen. 

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2. Sicher dabei - Jonas Hector

​Der Kölner wird zwar die nächste Saison in der zweiten Liga verbringen, trägt aber als Langzeitverletzter kaum Schuld an der sportlichen Talfahrt und war vielmehr in der Rückrunde einer der Spieler, die alles daran setzten, den Verein noch zum Klassenerhalt zu führen. Hector verfügt als einziger Linksverteidiger im Kader über ernstzunehmende Turniererfahrung und dürfte somit sicher mitfahren.

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3. Sicher dabei - Mats Hummels

​Hummels ist absoluter Stammspieler bei Bayern, vierter Kapitän beim DFB, sowie allgemein einer der besten Innenverteidiger des Planeten. Neben seinem herausragenden Timing und seiner Zweikampfstärke ist Hummels auch ein wichtiger Spielmacher, der die kreative Zentrale entscheidend entlastet. Seine Chancen daheim zu bleiben, laufen bei entsprechender Fitness gegen Null.

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4. Sicher dabei - Joshua Kimmich

​Der Dauerbrenner auf der rechten Abwehrseite. Sowohl bei Bayern, als auch im DFB-Team. Kimmich tritt bei beiden Teams mehr oder minder die schwere Nachfolge von Phillip Lahm an. Bislang schlägt sich der Junge gut und interpretiert die Rolle sehr offensiv. Er gab in der Qualifikationsphase neun Vorlagen und wurde zuletzt zum Nationalspieler des Jahres gewählt. Fährt ganz sicher mit.

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5. Sicher dabei - Julian Draxler

​Erkämpfte sich bei der EM 2016 einen Stammplatz auf der linken Außenbahn und führte das (B-)Team zuletzt als Kapitän zum Titel beim letzten Confed Cup der Geschichte. Wurde dabei zudem auch noch Spieler des Turniers. In Paris nach einer sehr starken ersten Saison zuletzt wegen 220-Millionen-Mann Neymar nicht mehr erste Wahl. Dennoch einer, dem Löw immer wieder das Vertrauen gibt. 

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6. Sicher dabei - Ilkay Gündogan

​Wichtiger Baustein in der Rekordmannschaft von Manchester City, wo er im Mittelfeld die Fäden zog. Seit 2012 wird Gündogan eigentlich permanent nachgesagt, eine wichtige Rolle im Team spielen zu können, aber schwere Verletzungen machten ihm da stets einen Strich durch die Rechnung. Ob bei der WM 2014 oder der EM 2016. Beide Turniere musste der Deutsch-Türke wegen unzureichender Fitness absagen. Diesmal scheint die Zeit für ihn endlich gekommen und es könnte unter Umständen gar ein Stammplatz drin sein.

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7. Sicher dabei - Sami Khedira

​Spielte eine großartige Saison bei Juventus Turin, wo er mal wieder das italienische Double gewonnen hat. Gehört seit der WM 2010 eigentlich durchgehend zur Stammelf und ist defensiv eine wichtige Stütze, die seinen kreativeren Nebenmann (ob damals Schweinsteiger, oder jetzt Kroos) von der Drecksarbeit entbindet. Dürfte sich mit Gündogan um den Stammplatz streiten, im Kader aber auf jeden Fall gesetzt.

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8. Sicher dabei - Toni Kroos

​Einer der Besten, wenn nicht der Beste auf seiner Position weltweit. Unbestritten gesetzt in der Zentrale, von wo aus das Spiel der Mannschaft lenken wird, wie er das schon bei den letzten zwei großen Turnieren getan hat. Hat diese Saison allerdings noch ein wahrscheinlich sehr kraftaufwendiges Champions League Finale gegen Liverpool zu spielen, in welchem er sich hoffentlich nicht verletzen wird.

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9. Sicher dabei - Thomas Müller

​Müller ist mittlerweile zu einem wichtigen Führungsspieler herangereift und spielt anders als letztes Jahr, wo seine Nominierung noch nicht selbstverständlich war, eine bärenstarke Saison. Durch seine einzigartige und unordinäre Spielweise für jeden Gegner unangenehm zu spielen und außerdem der beste deutsche Torschütze der letzten zwei Weltmeisterschaften. Neben dem Platz ist er der Spaßvogel, der bei der Stimmung in der Mannschaft und den legendären Interviews den Rücktritt von Poldi aufwiegen soll.

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10. Sicher dabei - Leroy Sane

​Legte in der Premier League, welche als die schwerste Liga der Welt gilt, einen riesigen Karrierefortschritt hin, welcher ihm die Auszeichnung als besten jungen Spieler einbrachte. In der Nationalmannnschaft hat Sane zwar noch nichts Besonderes geleistet. Aber allein wegen der hervorragenden Leistungen auf Klubebene wäre es absurd, ihn nicht in den endgültigen Kader zu berufen. Einen Stammplatz muss er sich erstmal erkämpfen, hätte aber auf jeden Fall trotz großer Konkurrenz das Potenzial dazu.

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11. Sicher dabei - Timo Werner

​Der Leipziger scheint das nach dem EM-Aus ausgemachte Stürmerproblem mit Zukunftsperspektive behoben zu haben. Liefert seit zwei Saisons konstant Topleistungen ab und war zuletzt beim Confed Cup Torschützenkönig. Timo Werner ist die Zukunft in der deutschen Sturmspitze. Wobei eigentlich schon die Gegenwart.

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12. Dabei wenn fit - Manuel Neuer

​War als amtierender Welttorhüter aus der EM 2016 gegangen. In den zwei Jahren seitdem die meiste Zeit im Lazarett verbracht. Zeigte allerdings schon einmal im Früjahr 2017 nach einer längeren Verletzung auf Anhieb Topleistungen. Trotzdem wird die Zeit bis zur WM mehr als knapp und Neuer hat nach wie vor kein Pflichtspiel seit vielen Monaten. Selbst wenn Neuer die beiden Testspiele vor der WM erfolgreich absolvieren kann, so bleibt nach wie vor die Frage nach seiner Form und ob ein top-fitter ter Stegen nicht doch die bessere Wahl wäre. In jedem Fall sollte Neuer, wenn er es formunabhängig hinbekommt zu spielen, schlimmstenfalls als eher symbolische Nummer 3 mitfahren. Das hat der Mann, der Deutschland in diversen Spielen mit Traumparaden rettete, nach all den Jahren einfach verdient. Aber Löw trifft seine eigenen Entscheidungen, welche in diesem Fall völlig offen sind.

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13. Dabei wenn fit - Jerome Boateng

​Der Abwehrchef verletzte sich im Hinspiel des Champions League Halbfinales seiner Bayern gegen Real Madrid. Nach aktuellen Informationen sollte er bis zur WM wieder zur Verfügung stehen. Sollte Boateng in seiner Verletzung jedoch den geringsten Rückschlag erleiden, dann wäre die WM für ihn so gut wie gelaufen.

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14. Dabei wenn fit - Mesut Özil

​Der Spielmacher vom FC Arsenal fiel vor kurzem mit Rückenproblemen aus, soll laut eigenen Angaben aber rechtzeitig zur WM in den optimalen Fitnesszustand zurückkehren. Özil beflügelt die Kreativität durch die Mitte und ist immer für ein wichtiges Tor gut, auch wenn er in letzter Zeit mehr Schlagzeilen durch umstrittene Besuche bei ausländischen Regierungsoberhäupten machte, als durch seine Leistung auf dem Platz. Dürfte bei Löw aber einen Erfahrungsbonus haben.

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15. Hat gute Chancen - Matthias Ginter

​Ginter spielte nach mehr oder minder verschenkten Jahren beim BVB eine sehr solide Saison in Gladbach. In der Nationalmannschaft kommt er nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. War beim WM-Sieg im Kader, spielte jedoch keine einzige Minute. Glänzte nur in weniger relevanten Turnieren, wie dem Fußballturnier bei Olympia 2016, sowie dem Confed Cup. Sein größter Trumpf ist, dass er auch eine starke Phase als Rechtsverteidiger beim BVB hatte und es gerade auf dieser Position hinter Kimmich keine Alternativen gibt. 

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16. Hat gute Chancen - Marvin Plattenhardt

​Selbiges gilt für den Herthaner. Die linke Abwehrseite ist, seit Phillip Lahm 2009 auf die rechte Außenbahn wechselte, die ausgemachte Problemzone. Kein Wunder also, dass beide Linksverteidiger im Aufgebot nicht unbedingt international bekannt sind. Dennoch ist Plattenhardt ein grundsolider Spieler, der zuletzt vor allem mit seinem Offensivdrang überzeugen konnte. Da wie gesagt nur zwei Linksverteidiger im Kader sind, wird er wohl dabei bleiben.

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17. Hat gute Chancen - Antonio Rüdiger

​Sollte eigentlich das erste Spiel der EM 2016 von Beginn an für den angeschlagenen Mats Hummels spielen. Verletzte sich dann im Training aber schwer, womit das Turnier für ihn schon gelaufen war. Seitdem hat Rüdiger einen großen Karrieresprung gemacht und ist mittlerweile Stammspieler beim FC Chelsea. Außerdem konnte er sich in der Qualifikationsphase vor allem mit seiner Laufbereitschaft und seinen Qualitäten bei der Spieleröffnung empfehlen. Wird wohl erster Ersatz auf der Innenverteidiger-Position sein.

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18. Hat gute Chancen - Niklas Süle

​Süle hat abgesehen von den etwas zu vielen unglücklichen Eigentoren eine unglaublich gute erste Saison beim FC Bayern hinter sich, wo er mehrfach bewiesen hat, einen Hummels oder Boateng nahezu gleichwertig ersetzen zu können, wenn es drauf ankommt. Überragte im Champions-League-Halbfinale, wo er m Rückspiel Weltfußballer Ronaldo über 90 Minuten nahezu vollständig aus dem Spiel nahm. Gereicht hat es am Ende nicht, seine internationale Klasse hat der erst 22-Jährige aber bereits bewiesen.

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19. Hat gute Chancen - Julian Brandt

​Spielte eine starke Saison in Leverkusen. Zusammen mit Leon Bailey brannte der Youngster regelmäßig ein Offensivfeuerwerk ab. Brandt ist technisch sehr begabt, schnell und dribbelstark, weshalb er eine echte Waffe sein kann, wenn man offensiv spielerisch nicht vorankommt. Den Stammplatz wird Brandt wohl nicht bekommen, aber er wäre eine gefährliche Alternative und jemand, der wichtige Turniererfahrungen für die Zukunft sammeln kann, welche ihm zweifelsohne gehören wird.

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20. Hat gute Chancen - Mario Gomez

​Nach der Formkrise in der Hinrunde beim VfL Wolfsburg, konnte Gomez bei seiner alten Liebe VfB Stuttgart wieder an seine alten Leistungen anknüpfen. Er verfügt über sehr viel Erfahrung, welche bei einem Turnier dieser Größe entscheidend sein kann. Wäre als Werner-Backup also optimal.

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21. Hat gute Chancen - Leon Goretzka

​Goretzka war der große Gewinner des Confed Cups, wo er im Halbfinale gegen Mexiko zum Matchwinner avancierte. Seitdem kam der Neu-Bayer regelmäßig zum Einsatz und wusste stets zu überzeugen. Goretzka zählte nicht ohne Grund vor der Verkündung seines Bayern-Wechsels zu den begehrtesten jungen Spielern in Europa, denn er ist neben all seinen Qualitäten noch flexibel einsetzbar und kann zur Not auf jeder erdenklichen Mittelfeld-Position spielen. So einen Joker braucht man. 

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22. Hat gute Chancen - Marco Reus

​In Topform ist Marco Reus einer der besten Offensivspieler der Welt. Wie im Sommer 2014, wo er mit zum größten Hoffnungsträger Deutschlands avancierte. Leider verletzte er sich im Testspiel gegen Armenien schwer und musste den WM-Triumph im Fernsehen verfolgen. Was folgte, war eine Leidensgeschichte, mit der höchstens Arjen Robben und Holger Badstuber mithalten können. So verletzte sich Reus gefühlt alle 5-10 Spiele für mindestens ein halbes Jahr und kam direkt in Topform wieder zurück, nur um sich dann wieder zu verletzen. Allerdings muss man dazu sagen, dass Reus stets in eine auch ohne ihn funktionierende Offensivmaschine eines Jürgen Klopp oder Thomas Tuchel zurückkehrte. Diesmal war es der ängstliche "Hauptsache wir fliegen nicht aus dem Europa-Bereich" BVB von Peter Stöger, wo Reus von Beginn an Verantwortung übernehmen musste. Keine gute Ausgangslage, um ohne Druck die Form aufzunehmen. So kommt es, dass der ausnahmsweise mal länger gesunde Reus nach wie vor auf der Suche nach dieser ist. So viel Zeit bleibt nicht mehr.

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23. Wackelkandidat - Bernd Leno

​Vier Torhüter wären einer zu viel. So viel steht fest. Da ter Stegen bereits gesetzt ist und Neuer selbst bei 50% zu gut wäre, um ihn nicht mitzunehmen, wird die Wahl desjenigen, der den traurigen Gang nach Hause antreten muss, zwischen Leno und Trapp fallen. Leno hat seit der EM nicht wirklich Pluspunkte sammeln können. Verlor den Kampf um die Nummer 2 wegen diverser Patzer im Nationaldress und sportlicher Stagnation zuerst an ter Stegen und bekam zuletzt sogar weniger Spielzeit als Trapp. Ein wirklich guter Torwart, der leider zu selten sein volles Potenzial abruft.

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24. Wackelkandidat - Kevin Trapp

​Um Kevin Trapp steht es nicht sonderlich besser. Nach einer starken ersten Saison bei PSG, rückte er in den letzten zwei Jahren immer mehr in die Rolle des Reservisten. Wenn man was von Trapp mitbekommt, dann sind es meistens Videos von seinen unglücklichen Patzern aus dem für seinen Club mehr oder weniger irrelevanten französischen Pokal, welche zweifelsohne geringer Spielpraxis geschuldet sind.

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25. Wackelkandidat - Jonathan Tah

​Tah spielte eine grundsolide Saison für Bayer. Mehr aber auch nicht. Falls Boateng fit sein sollte, wären hinter ihm und Hummels nur zwei Plätze für Reservisten und da haben Süle und Rüdiger mittlerweile die besseren Karten, zumal sie über eine deutlich umfassendere A-Nationalelf-Erfahrung verfügen. Tahs Zeit wird noch kommen, aber dieses Jahr ist es noch zu früh.

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26. Wackelkandidat - Sebastian Rudy

​Rudy ist Bayerns Edelreservist. Jemand, der kaum Skandale verursacht, wenn er mal nicht spielt und jemand, bei dem man sich keine Sorgen machen muss, dass er Routineaufgaben in der Bundesliga konsequent zu Ende bringt. Sehr sicher am Ball, leistet sich kaum Fehlpässe und ist immer mal wieder für einen Distanzknaller gut. So eine Art Toni Kroos lite. Hat im Vergleich zu den anderen Spielern der Zentrale, welche Stammspieler in ihren Vereinen sind, aber einfach nicht genug Qualität.

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27. Wackelkandidat - Nils Petersen

​Dass Petersen es überhaupt in diesen vorläufigen Kader geschafft hat, ist überraschend, sogar für ihn selbst, wie er es kurz nach der Nominierung kommentierte. Zugegeben, er spielt eine für seine Verhältnisse überragende Saison, aber ist eine gute Erstliga-Saison wirklich ein Argument, um einen Mario Gomez von seinem Platz als zweiter Stürmer zu verdrängen? Kaum, zumal Petersen selbst nur minimale Erfahrung mit der Olympia Mannschaft von 2016 hat und ansonsten bisher nie für die Nationalelf auflief. Es wirkt mehr so, als würde man Petersen instrumentalisieren, um eine Entscheidung für die zweite Stürmer-Position im Trainingslager und den möglicherweise daraus erwachsenden Skandal, welcher sich negativ auf den Teamgeist auswirkt, zu verhindern und man sich eigentlich längst auf Gomez festgelegt hat. Aber vielleicht überrascht Löw uns ja alle noch.

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