​Nach kicker-Informationen kam es am Dienstag zur Elefantenrunde bei ​RB Leipzig: Trainer Ralph Hasenhüttl, Sportdirektor Ralf Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff trafen sich, um die abgelaufene Saison zu analysieren und Klarheit um die Zukunft Hasenhüttls zu schaffen. Am Mittwoch wird mit einer offiziellen Bekanntgabe gerechnet.


Am Rande des Abschiedsspiels für Dominik Kaiser am Sonntag wollte Ralf Rangnick einen Abgang Ralph Hasenhüttls noch kategorisch ausschließen: "Ralph Hasenhüttl macht weiter. Das ist für mich selbstverständlich. Er hat Vertrag bis 2019", erklärte Rangnick. Doch, wie der kicker nun berichtet, scheint das keine Selbstverständlichkeit zu sein.


Am Dienstag trafen sich Rangnick, Hasenhüttl und Mintzlaff zur obligatorischen Saisonanalyse. Hasenhüttl, der bereits mehrfach erklärte, ohne eine Vertragsverlängerung nicht in die neue Saison gehen zu wollen, soll dabei erwartet haben, dass ihm - nach mehrmaligen Erreichen der sportlichen Ziele - neue Arbeitspapiere angeboten werden. Laut kicker blieb ein solches Angebot aus und wurde von Hasenhüttl als Misstrauensvotum aufgefasst.


Eine offizielle Bekanntgabe, ob Hasenhüttl auch noch in der neuen Saison Trainer von RB Leipzig bleibt, soll dabei am Mittwoch erfolgen. Laut kicker deutet einiges darauf hin, dass die Zeichen auf Trennung stehen.