Bundestrainer Joachim Löw hat am Dienstagmittag den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2018 in Russland bekanntgegeben. Überraschend nicht dabei ist Sandro Wagner. Der Bayern-Star verpasst somit die WM und reagierte dementsprechend. 


Bei der Trainingseinheit am Dienstag verdrückte er ein paar Tränen, wie die BILD enthüllte. Dabei wurde Sandro Wagner von seinen Teamkollegen getröstet. 



Bayern-Trainer Jupp Heynckes sagte unter anderem vor der versammelten Mannschaft während seiner Ansprache: "Ich kann es nicht verstehen. Wenn es nach mir gegangen wäre, wärst Du dabei gewesen, Sandro!" Bundestrainer Joachim Löw erklärte gegenüber BILD, woran es lag, dass der enttäuschte Stürmer nicht mit nach Russland darf: „Das war keine Entscheidung gegen Sandro, er hat seine Klasse bei uns nachgewiesen. Ich weiß, was solch eine Nachricht bei Spielern auslöst. Solche Entscheidungen werden immer im Sinne der Mannschaft und des Gesamterfolges gefällt. Von Petersen verspreche ich mir einiges, er ist ein sehr, sehr guter Joker.“



Der (eigentliche) deutsche Nationalspieler spielte eine starke Saison und wechselte im Winter von der TSG 1899 Hoffenheim zum deutschen Rekordmeister an die Säbener Straße. Bei den Münchenern gelangen ihm in 17 Spielen neun Treffer und zwei Vorlagen. 


Doch die Nicht-Nominierung hat auch was gutes für den 30-Jährigen. So kann er die komplette Sommervorbereitung unter Neu-Trainer Niko Kovac absolvieren und so Werbung auf mehr Einsätze für sich machen. Und dann könnte er auch wieder ein Thema für Joachim Löw sein.