​Die TSG 1899 Hoffenheim ist nach dem Achtungserfolg über Borussia Dortmund am letzten Spieltag nach wie vor in Ekstase und kann mit dem dritten Tabellenplatz das beste Abschneiden in der Vereinsgeschichte feiern. Manager Alexander Rosen plant nun mit den Einnahmen für die Champions League. Wie die Bild berichtet, könnte dabei auch der Name Karl Toko Ekambi eine Rolle spielen.


Mehreinnahmen in Höhe von 20 Millionen Euro erwartet Rosen für die Sinsheimer nach der erfolgreichen Qualifikation zur Champions League. Die Erlöse sollen sinnvoll investiert werden. Gleichzeitig bestätigte er auf Anfrage, dass der begehrte Cheftrainer der ersten Mannschaft, Julian Nagelsmann, "zu 100%" der TSG erhalten bleiben werde. 


Gleichzeitig verstärkte man sich mit Leonardo Bittencourt. Der 24-Jährige kommt vom Absteiger aus Köln in den Kraichgau und soll die Offensive des Teams verstärken. Auch Ishak Belfodil, der in der abgelaufenen Saison für Werder Bremen spielte, kommt in den Kraichgau. Neben dem Duo sind noch zwei bis drei Verstärkungen für den Angriff geplant. Ein heiß gehandelter Name ist dabei Karl Toko Ekambi. Der 25-jährige Nationalspieler Kameruns mit französischen Wurzeln konnte in dieser Spielzeit beim SCO Angers in der französischen Ligue 1 voll und ganz überzeugen.


Der Mittelstürmer kam in 35 Ligaspielen zum Einsatz, traf 17-mal und bereitete weitere fünf Treffer vor. Angers kostete er bei seinem Wechsel im Juli 2016 "nur" rund eine Million Euro. Rosen müsste mittlerweile schon mehr auf den Tisch legen, um den 1,83 m großen Angreifer nach Sinsheim zu lotsen. 

1899 Hoffenheim v Istanbul Basaksehir F.K. - UEFA Europa League

"30 Millionen keine Option." - Alexander Rosen wollte Andrej Kramarić nicht einfach ziehen lassen.



Sollte ein Wechsel von Ekambi tatsächlich stattfinden, könnte das unmittelbare Folgen für die Zukunft von Andrej Kramarić haben. Diesbezüglich sagte Rosen: "Wir hatten im Winter ein Angebot aus Italien über 30 Millionen für ihn vorliegen. Das war für uns aber keine Option." Gleichzeitig betonte er aber auch, es könne Grenzen geben, "wo Dinge nicht zu stoppen sind". Ist ein Kramaric-Abgang also nur eine Frage des richtigen Angebots? Die kommenden Wochen und Monate werden es zeigen.