​2014 wurde Matthias Ginter mit der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister. Der Innenverteidiger war der jüngste Spieler in der Geschichte des DFB, dem diese Leistung gelungen ist. Ob Ginter auch 2018 wieder die Chance auf eine Titelverteidigung erhält? Im vorläufigen Aufgebot steht der 24-Jährige jedenfalls.


Neben Erik Durm und Kevin Großkreutz war Matthias Ginter in Brasilien der einzige Akteur, der auf keine Einsatzminuten verweisen kann. 2018 könnte der Defensivspieler von Borussia Mönchengladbach einen neuen Anlauf wagen und ist mit seinen 24 Jahren und auch nach seinem Wechsel von Dortmund nach Gladbach nicht mehr allzu unerfahren. 

Sein aktueller Arbeitgeber gratulierte dem Verteidiger dann auch offiziell via Twitter. Ob Ginter aber auch im endgültigen Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft steht, das Joachim Löw am 4. Juni 2018 bekannt geben wird, bleibt abzuwarten. Immerhin hat es auf seiner Position in der Defensiv-Zentrale mit Mats Hummels, Jérôme Boateng, Antonio Rüdiger, Niklas Süle und Jonathan Tah gleich fünf Konkurrenten und Anwärter auf einen Platz im Kader.


Zunächst einmal stand bei Ginter die Freude über seine vorläufige Nominierung im Vordergrund, verbunden mit dem Ehrgeiz und der klaren Mission, es auch in das endgültige Aufgebot zu schaffen. "Ich freue mich sehr über die Nominierung und werde nun alles geben, um es auch ins endgültige Aufgebot zu schaffen. Eine WM ist eines der größten Ereignisse, die es für einen Fußballer gibt. Daher würde ich mich riesig freuen, das noch einmal zu erleben zu dürfen", so der gebürtige Freiburger über den offiziellen Twitter-Kanal von Borussia Mönchengladbach. Letzten Endes werden die Eindrücke in Südtirol darüber entscheiden, ob der Verteidiger die WM live und hautnah, oder vor dem Fernseher miterleben wird.