Während scheinbar Sandro Wagner beim vorläufigen WM-Kader nicht dabei sein wird, kann sich ein anderer Bayern-Reservist auf eine Einladung von DFB-Trainer Joachim Löw freuen. Denn nach Sky-Angaben wird Sebastian Rudy zu den nominierten Spielern gehören.  ​

​​Dies ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, da auf Rudys Position im zentralen Mittelfeld der mit Abstand größte Konkurrenzkampf herrscht. Löw bieten sich allein mit Toni Kroos, Ilkay Gündogan, Leon Goretzka und Sami Khedira einige Weltklasse-Optionen an.


Der 28-jährige Sommer-Neuzugang des deutschen Rekordmeisters spielte sich vor allem in den ersten Monaten der vergangenen Spielzeit in den nationalen Fokus, zunächst wurde er als der absolute Glücksgriff des FC Bayern abgestempelt.

Doch der technisch versierte und passstarke Akteur verlor unter dem neuen Cheftrainer Jupp Heynckes seinen Stammplatz an Konkurrenten wie Javi Martinez, Arturo Vidal, James Rodriguez sowie Thiago. Mit Formschwäche hatte dies nicht viel zu tun. 


Rudy, der für die deutsche Nationalmannschaft 24 Spiele bestritten und ein Tor erzielt hat, könnte aber noch zu den Streich-Kandidaten gehören. Löw muss bis zum 4. Juni einen 23er-Kader einreichen, dem somit drei Spieler der vorläufigen Auswahl nicht angehören werden. Rudys Kampf ist also noch nicht beendet.