Die lange Karriere des Stefan Kießling nahm am vergangenen Wochenende ein Ende. Wo der ehemalige Profi seine Zukunft sieht, ist ungewiss. Einen Trainerposten bei Bayer Leverkusen kann sich der Oberfranke nicht vorstellen.


Stefan Kießling lehnt die von Bayer Leverkusens Manager Rudi Völler angebotene Möglichkeit, künftig als Trainer im Jugendbereich des Werksklubs zu arbeiten, ab. „Ich habe immer gesagt, dass der Trainer-Job nicht mein Ding ist. Und diese Meinung habe ich auch jetzt“, wird Kießling von der Bild zitiert.


Dies bedeute aber nicht, dass er in den kommenden Jahren nicht doch noch seinen Trainerschein machen werde – „aber ich möchte nicht hauptberuflich als Trainer arbeiten“, stellt Kießling klar. Da der gebürtig aus Lichtenfels stammende Oberfranke im vergangenen Jahr ein Studium als Sportmanager abschloss, kokettiert er mit einer Zukunft im Leverkusener Management.

Bayer 04 Leverkusen v Hannover 96 - Bundesliga

Stefan Kießling lehnt einen Bayer-Trainerjob ab


​Völler sagte während seiner Rede auf der Saisonabschlussfeier: „Ich habe da eine Idee. Mir gefällt, dass Bayern Miro Klose zum B-Jugend-Trainer gemacht hat. Überleg' dir das noch mal, ob du den Trainerschein machst. Junge, dynamische Trainer werden immer gebraucht.“


Am Samstagnachmittag wurde Kießling nach zwölf Jahren unter dem Bayerkreuz verabschiedet. Kurz vor Ende der Partie gegen Hannover 96 (3:2) kam der ehemalige deutsche Nationalspieler (sechs A-Einsätze) noch mal auf den Rasen – ein Treffer blieb ihm jedoch verwehrt. In Kürze sollen weitere Sondierungsgespräche anstehen.