Top 10: Das sind die Sprintkönige der Bundesligasaison 2017/18

Die Top Zehn der sprintfreudigsten Profis der Liga ist bunt gemischt. Mit 43 Sprints pro Partie ist ein Leverkusener Ex-Nationalspieler der Sprintkönig der abgelaufenen Bundesligasaison. Einen Akteur von Rekordmeister Bayern München sucht man in der Liste dagegen vergeblich.


Diese zehn Spieler zogen durchschnittlich pro Partie am häufigsten einen Sprint an (bei mindestens 200 Sprints insgesamt):


(Quelle: deltatre)

10. Breel Embolo, FC Schalke 04

Der Schweizer Nationalspieler von Vizemeister Schalke 04 ist einer von vier Spielern, die in der abgelaufenen Bundesligasaison im Schnitt 35-mal pro Spiel zum Sprint angesetzt haben. Der 21-jährige Stürmer kam in 21 Partien zum Einsatz und erzielte dabei je drei Tore und Vorlagen. 


Ebenfalls im Schnitt 35 Sprints pro Partie machte Freiburgs Florian Kath. Der 23-jährige Linksaußen kam zu 24 Einsätzen, wurde aber meist nur als Joker gebracht. Ein Tor sprang für ihn dabei heraus.

9. Alexander Esswein, Hertha BSC

Alexander Esswein gehört zu den schnellsten Spieler im Kader der Berliner. Diese Stärke versucht der 28-jährige Außenstürmer so oft es geht auszuspielen und zog 2017/18, wie Embolo und Kath, durchschnittlich 35 Sprints pro Bundesligapartie an. Mit zwei Toren und einer Vorlage bei 16 Einsätzen hielt sich seine Effektivität dabei aber in Grenzen.

8. Milos Jojic, 1. FC Köln

Der serbische Mittelfeldspieler von den Geißböcken ist der vierte im Bunde, der 35-mal pro Ligapartie einen Sprint angezogen hat - macht insgesamt 875 Antritte bei 25 Einsätzen. Jojic konnte dabei zwar zwei Tore und fünf Vorlagen geben, geholfen hat es aber nicht viel. Der Effzeh stieg als Tabellenletzter in die zweite Liga ab. 

7. Jadon Sancho, Borussia Dortmund

Der englische Youngster vom BVB ist einer der wenigen Positiverscheinungen bei den Schwarz-Gelben in dieser Saison. Der 18-jährige Flügelstürmer kam im vergangenen August aus der Jugend von Manchester City und hat in der Bundesliga bei seinen zwölf Einsätzen nicht nur mit einem Treffer und vier Vorlagen für Aufsehen gesorgt. Sancho geht dabei im Schnitt 36-mal pro Spiel in den Sprint.

6. Gerrit Holtmann, 1. FSV Mainz 05

Gerrit Holtmann kam 2016 von Eintracht Braunschweig an den Bruchweg und kann sowohl als linker Verteidiger, als auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Der 23-jährige ehemalige U20-Nationalspieler mit philippinischen Wurzeln kam bei den Rheinhessen in der abgelaufenen Saison 17-mal in der Bundesliga zum Einsatz. Dabei zog er ebenfalls im Schnitt rund 36 Sprints pro Partie an und teilt sich damit Rang sechs der sprintfreudigsten Profis mit Jadon Sancho.

5. Landry Dimata, VfL Wolfsburg

Der belgische U21-Nationalstürmer im Dienst des VfL Wolfsburg kam zwar zu 21 Bundesligaeinsätzen - neun davon in der Startelf. Wirklich überzeugen konnte der Youngster dabei aber nicht. Eine magere Vorlage sprang für den 20-Jährigen dabei heraus. An seinem Einsatz liegt die mangelnde Effektivität allerdings nicht. Dimata zog 2017/18 im Schnitt 37 Sprints pro Partie an.

4. Takuma Asano, VfB Stuttgart

Während der VfB in der Rückrunde das Feld von hinten aufgerollt hat, erlebte der Japaner Takuma Asano persönlich ein enttäuschendes Halbjahr. Nach 15 Einsätzen in der Hinserie, kam der 23-jährige Offensivspieler nach der Winterpause kein einziges Mal mehr zum Einsatz. Bis dahin sprintete er im Schnitt 37-mal pro Partie und teilt sich damit den vierten Platz mit Nany Dimata.

3. Martin Harnik, Hannover 96

Hannovers Stürmer-Routinier erzielte in der Bundesliga-Rückkehrsaison der Niedersachen ordentliche neun Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. In seinen 30 Ligaeinsätzen sprintete der 30 Jahre alte Österreicher im Schnitt 38-mal pro Partie und liegt damit ligaweit auf dem dritten Rang.

2. Lukas Rupp, 1899 Hoffenheim

Für den zweitsprintfreudigsten Spieler der abgelaufenen Bundesligasaison endete die Spielzeit mit einer Hiobsbotschaft. Ausgerechnet bei seinem Ex-Klub VfB Stuttgart riss sich Lukas Rupp am 33. Spieltag das Kreuzband. Bis dahin sprintete der Hoffenheimer Mittelfeldmann in 21 Bundesligaspielen 41-mal im Schnitt. Je drei Tore und Vorlagen gelangen dem 27-Jährigen dabei.

1. Karim Bellarabi, Bayer Leverkusen

Der elffache deutsche Nationalspieler von Bayer Leverkusen ist bekannt für seinen Hochgeschwindigkeitsfußball. Karim Bellarabi ist daher keine große Überraschung an der Spitze der fleißigsten Bundesligasprinter. 43 Sprints pro Partie spulte der 28-jährige Außenstürmer bei seinen 24 Ligaeinsätzen ab. Ein Tor und drei Vorlagen gelangen dem Ex-DFB-Kicker dabei.