Eintracht Braunschweig und Torsten Lieberknecht gehen nach dem Abstieg in die 3. Liga getrennte Wege. Dessen Nachfolge ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Alexander Nouri scheint ein heißer Kandidat als Lösung ab der kommenden Saison zu sein.


Nach zehn Jahren geht eine Ära zu Ende: ​Wie der scheidende Zweitligist Eintracht Braunschweig am Montag offiziell bekanntgab, trennen sich die Wege der Löwen und des zehn Jahre im Amt gewesenen Trainers, Torsten Lieberknecht, zur neuen Saison. Es sei der Zeitpunkt für einen Neuaufbau des sportlichen Bereichs gekommen, kommentierte der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel.

Den in Augenschein genommenen Neuaufbau könnte unter der Leitung von Alexander Nouri angegangen werden. Der Deutsch-Iraner ist gemäß Braunschweiger Zeitung heißer Kandidat auf das vakante Traineramt an der Hamburger Straße. Nouri müsste sich vorerst mit seinem Ex-Klub Werder Bremen über eine Auflösung seines noch bis 2019 datierten Vertrags einigen. Nach Information der Bild kommt ein Engagement als Cheftrainer bei der Eintracht für Nouri allerdings nicht in Frage.


Bei den Grün-Weißen war der Fußballlehrer Ende Oktober 2017 nach desolatem Start in die Saison entlassen worden. „Im Sommer würde ich gerne wieder einsteigen. Ich hatte bereits Angebote, auch aus interessanten Ligen aus dem Ausland“, kündigte Nouri vor Kurzem in der Sport Bild an. Ein Comeback bei Werder schloss der 38-Jährige hingegen aus.