​Die Zeichen stehen auf Abschied. Seit Wochen liegt BVB-Abwehrspieler Sokratis ein unterschriftsreifer Vertrag bei Borussia Dortmund vor, doch der Grieche zögert mit seiner Unterschrift. Auch nach der geglückten Champions-League-Qualifikation lässt der griechische Nationalspieler seine Zukunft weiter offen.


"Ich weiß noch nicht", sagte Sokratis am Rande des 4:4-Remis im Testspiel gegen den FSV Zwickau gegenüber den Ruhr Nachrichten über seine Zukunft. Selbst gegen den Drittligisten gab die Abwehr des Revierklubs kein gutes Bild ab und fing sich vier Gegentore. Nur ein Testspiel, könnte man meinen, aber nur, wenn man die letzten Bundesligawochen ausblendet.



Es liegt einiges im Argen bei der Borussia. Spieler, die sich nicht klar zu den Westfalen bekennen, sollen gehen. So vermutlich auch Sokratis, mit dem die Verhandlungen nun eingestellt wurden. Der Grieche, der in dieser Saison wahrlich keine Bäume ausriss, zockt offenbar um eine saftige Gehaltserhöhung. Doch der einstige Abwehrchef hat einiges an Kredit verspielt und musste sich zuletzt hinter Ömer Toprak und Manuel Akanji einreihen.


Die Zeichen stehen auf Trennung. Mit dem FC Arsenal steht bereits der erste Abnehmer parat. 2013 wurde Sokratis aus Bremen als Back-Up für das kongeniale Duo bestehend aus Mats Hummels und Neven Subotic verpflichtet. Doch der Koloss ließ sich nicht den Schneid abkaufen und spielte sich schnell an die Seite von Nationalspieler Hummels. Seither war der 29-Jährige nicht mehr aus dem BVB-Abwehrzentrum wegzudenken. Bis jetzt. Denn in dieser Saison ließ es der Hellene des Öfteren an Klasse und Führungsqualitäten vermissen. Dennoch wird Sokratis in Dortmund als Typ fehlen, doch der Umbruch fordert nun mal auch schmerzliche Abgänge.