​Die TSG Hoffenheim hat auf die Abgänge von Serge Gnabry und Mark Uth reagiert und Leonardo Bittencourt vom 1. FC Köln verpflichtet. Der Offensivspieler erhält einen Vertrag bis 2023 und kostet laut Angaben des kicker acht Millionen Euro Ablöse.


Champions League statt 2. Liga - so lautet das Motto für Leonardo Bittencourt, der von seiner Ausstiegsklausel beim 1. FC Köln Gebrauch macht und sich der TSG Hoffenheim anschließt. Der Deutsch-Brasilianer gehörte in der abgelaufenen Saison zu den stärksten Akteuren der Geißböcke und konnte fünf Treffer sowie drei Assists für sich verbuchen.


Im Kraichgau soll der 24-Jährige in erster Linie den Abgang von Serge Gnabry kompensieren, der nach seiner Leihe zum FC Bayern zurückkehren wird. "Leonardo Bittencourt ist ein technisch starker und beweglicher Spieler, der über einen sehr guten Antritt verfügt und im Eins gegen Eins extrem schwer zu verteidigen ist", frohlockt TSG-Sportdirektor Alexander Rosen. "Er findet immer wieder Lösungen auch in engen Räumen und wird unserem Spiel gerade gegen tief stehende Gegner sehr guttun."

Für den Spieler ist der Schritt zur TSG die logische Konsequenz: "In Hoffenheim wird seit Jahren hervorragend gearbeitet und die Tatsache, dass mehrere Spieler von dort aus den Sprung in die A-Nationalmannschaft des DFB geschafft haben, ist eine ausgezeichnete Referenz, die mich als ambitionierten jungen Spieler beeindruckt. Julian Nagelsmann hat mich als Trainer überzeugt, und ich bin sicher, dass ich von seiner Arbeit extrem profitiere und noch besser werde."