​Der 1. FC Köln hat sich am letzten Spieltag mit einer 1:4-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga verabschiedet. Auch wenn man bereits vor der Partie als Tabellenletzter und sicherer Absteiger feststand, wollte man sich eigentlich noch einmal von seiner besten Seite zeigen und den Fans möglichst noch einmal einen Sieg schenken. Nachdem dass gegen die "Wölfe" nun eindeutig nicht gelungen ist, fand auch der sonst eher zurückhaltende Stammkeeper Timo Horn deutliche Worte und kritisierte dabei auch seine Teamkollegen.


Der 1. FC Köln hat auch sein letztes Saisonspiel in der Bundesliga auswärts beim VfL Wolfsburg mit 1:4 verloren. Gerade in der zweiten Halbzeit boten die Kölner eine schwache Vorstellung und sorgten so dafür, dass sich die "Wölfe" die drei Punkte und somit den Relegationsplatz sichern konnten, wo sie nun gegen Holstein Kiel um den Bundesliga-Verbleib spielen.

VfL Wolfsburg v 1. FC Koeln - Bundesliga

Bezeichnend für die Kölner Saison: FC-Stürmer Simon Terodde am Boden


Stammkeeper Timo Horn, der gegen den VfL die Gegentore 67, 68, 69 und 70 hinnehmen musste, zeigte sich nach Abpfiff deshalb mehr als nur bedient und hielt sich auch mit deutlicher Kritik an der Mannschaft nicht zurück. "Das kam einer Arbeitsverweigerung gleich", so das Eigengewächs gegenüber der ARD (via Geissblog.Koeln). "Das kommt davon, wenn man nur mit sieben oder acht Mann spielt. Dann hast du keine Chance." Der gebürtige Kölner vermisste vor allem die grundsätzliche Bereitschaft einiger Teamkollegen, zum Saisonabschluss noch einmal alles aus sich raus zu holen. "Die war heute nicht bei jedem vorhanden." 


Der 1. FC Köln beendet die Bundesligasaison mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von -35. Noch nie hat der "Effzeh" in Deutschlands höchster Spielklasse eine derart schlechte Saison hingelegt. Der Abstieg in die 2. Bundesliga ist somit mehr als nur verdient, wie das Spiel in Wolfsburg nun nur noch einmal deutlich unterstrichen hat.