RB Leipzig hat sich versöhnlich in die Sommerpause verabschiedet. Dank eines deutlichen 6:2-Erfolgs bei der Hertha sicherten sich die Bullen Europa-League-Rang sechs. Einen Tag später war es Zeit, den langjährigen Kapitän Dominik Kaiser gebührend zu verabschieden. Naby Keita bedankte sich vor seinem Abgang nach Liverpool bei Klub und Fans.


​Mit einem ​6:2-Kantersieg in Berlin hat RB Leipzig seine zweite Bundesligasaison beendet und mit Rang sechs das Minimalziel Europa-League-Qualfikation gesichert. Die Partie in der Hauptstadt war gleichzeitig der Pflichspielabschied des langjährigen Kapitäns Dominik Kaiser und von ​Mittelfeld-Star Naby Keita, der zum FC Liverpool in die Premier League wechselt.


Während Kaiser das Spiel von der Bank aus verfolgte, stand Keita in der Startelf und wurde in der 76. Minute durch Stefan Ilsanker ersetzt. Den gebührenden Abgang erhielten die beiden einen Tag später vor heimischen Publikum. RB richtete ein Abschiedsspiel für Kaiser aus, bei dem eine Auswahl der "Domme and Friends" auf das "Team RB Leipzig" traf.


Keita wurde vor dem "Kaiserball" offiziell verabschiedet und bedankte sich hinterher noch einmal über seinen Instagram-Account. "Ich wollte mir noch einmal die Zeit nehmen um danke für alles zu sagen. Danke für die zwei Jahre in Leipzig. Ich habe das ganze RB-Leipzig-Team geschätzt. Ein großer Dank auch an die Fans, ihr seid großartig!!!"


Dann wurden die sechs Jahre von Kaiser im RB-Trikot gewürdigt. Bei seinem Abschiedsspiel war auch Trainer Ralph Hasenhüttl aktiv, Ex-Coach Alexander Zorniger betreute die Kaiser-Auswahl. 

"Mir fehlen die Worte. Ich werde die Zeit hier nie vergessen! Leipzig hat mich überragend aufgenommen. Der Verein. Die Stadt. Vor allem die Fans!“, zeigte sich der 29-Jährige gerührt über seinen emotionalen Abschied. 

Seine Wertschätzung machte Wili Orban schon in der Pause des Abschiedsspiels deutlich. "Domme hat eine spezielle Mentalität. Es gibt selten so gute Menschen wie ihn“, sagte der Innenverteidiger und Kaiser-Nachfolger als Kapitän der Roten Bullen.


Die Partie endete im Übrigen mit 6:1 für die Kaiser-Auswahl. Der Gefeierte selbst eröffnete den Torreigen mit dem 1:0 und drehte nach seiner Auswechslung kurz vor Spielende die verdiente Ehrenrunde.