MAGDEBURG, GERMANY - OCTOBER 24: Hans-Joachim Watzke (R), CEO of Dortmund, and sporting director Michael Zorc (L) of Dortmund look on prior to the DFB Cup match between 1. FC Magdeburg and Borussia Dortmund at MDCC-Arena on October 24, 2017 in Magdeburg, Germany. (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)

BVB: So könnte der Umbruch aussehen

Der anstehende Umbruch bei Borussia Dortmund ist derzeit in aller Munde, ist er doch logische Folge der eher mäßigen Saison des Revierklubs, in welcher sich die Borussia am Ende noch in Champions League retten konnte. Im Sommer soll nun an "sämtlichen Stellschrauben gedreht" werden. So könnte der Umbruch an der Strobelallee vonstattengehen:

1. Neuer Trainer

Nach dem Aus von Peter Stöger ist das Traineramt wohl die erste Personalie, die geklärt werden muss. Als heißester Kandidat gilt weiterhin Lucien Favre. Der Schweizer soll sich mit dem BVB laut der Reviersport bereits über einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit geeinigt haben. Nach dem letzten Spieltag in der Ligue 1 soll der Transfer finalisiert werden.

2. Abgang der "Altlasten"

Gleich eine ganze Riege von Spielern schluckt im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen ungleichmäßig viel Gehalt. Zu nennen wären hier Sebastian Rode, Erik Durm, André Schürrle, Gonzalo Castro, Nuri Sahin und Marcel Schmelzer. All diese Spieler sollten im Sommer zum Verkauf stehen, da hier Aufwand und Ertrag in ein Missverhältnis gerückt sind. Die Verantwortlichen sollten hier auch nicht vor Spielern wie Schmelzer oder Sahin, denen der BVB viel zu verdanken hat, zurückschrecken, denn aktuell reicht es einfach nicht mehr.

3. Abgang von "Sprungbrett"-Spielern

Neben den Spielern, die einfach nicht mehr die Qualität für die Borussia haben, gibt es aktuell im Kader auch Akteure, die sich anscheinend nicht so recht mit dem BVB identifizieren können. Sokratis, der seit einem Jahr eher mäßige Leistungen bringt, nun aber um einen besseren Vertrag feilscht, ist sicherlich ein Kandidat für einen Abgang. 


Aber auch ein Raphael Guerreiro, der zwar die Qualität mitbringt, nach den Abgängen seiner Kumpels Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang aber eine große Unlust verkörpert, sollte abgegeben werden. Christian Pulisic sollte einen langfristigen Vertrag unterschreiben und sich zum Verein bekennen. Ansonsten wäre auch er ein Verkaufskandidat - vor allem, weil sein Marktwert aktuell noch auf den Leistungen der vergangenen Saison beruht.

4. "Mentalitätsspieler" holen

Glaubt man der Gerüchteküche, ist der BVB im Sommer vor allem nach Spielern auf der Suche, die weniger Qualität, sondern eher die richtige Einstellung mitbringen und als Leader fungieren können. Thomas Delaney und Stephan Lichtsteiner wären solche Spieler. Zwar ist das der richtige Ansatz, allerdings dürfen die Bosse nicht vergessen, dass man für den Favre-Fußball auch technisch versierte Kombinationsspieler braucht.