Wie erwartet wechselt Suat Serdar vom 1. FSV Mainz 05 zum FC Schalke 04. Die Knappen nutzen eine Ausstiegsklausel im Vertrag des U21-Nationalspielers. Auf Schalke soll das Mittelfeld-Talent den scheidenden Max Meyer ersetzen. 


​Vizemeister Schalke 04 hat den ​dritten Neuzugang für die kommende Saison offiziell bekanntgegeben. Suat Serdar von Mainz 05 wechselt zu Königsblau und unterschreibt bei den Knappen einen Vertrag bis 2022.

Der zweifache deutsche U21-Nationalspieler ist ein echtes Mainzer Eigengewächs und stand bei den Rheinhessen eigentlich noch bis 2021 unter Vertrag. Dank einer Ausstiegsklausel, die wohl bei elf Millionen Euro liegt, war der Wechsel nach Schalke möglich. "Wir brauchen einen Mix aus erfahrenen Profis und Spielern, bei denen noch Entwicklungspotential besteht. Dies sieht unser Trainer Domenico Tedesco in Suat, ich ebenso. Serdar hat jetzt seine erste richtige Bundesligasaison gespielt, und wir glauben, dass wir ihn noch besser machen können und viel Freude an ihm haben werden“, freute sich Schalke-Manager Christian Heidel über den Transfer des Deutsch-Türken.

Kosovo U21 v Germany U21 - U21 European Championship Qualifier

Suat Serdar lief bislang zweimal für das deutsche U21-Nationalteam auf. Hier beim EM-Quali-Spiel gegen Kosovo.



Der 21-Jährige hat in der abgelaufenen Spielzeit in Bundesliga und DFB-Pokal 28 Pflichtspiele für seinen Jugendklub bestritten, bei denen er drei Treffer erzielen konnte. 18-mal stand Serdar dabei wettbewerbsübergreifend in der Mainzer Startelf. Auf Schalke soll der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler die Abgänge von Leon Goretzka und Max Meyer auffangen, die die Knappen ablösefrei verlassen.


An Serdar war neben Schalke vor allem Ligakonkurrent 1899 Hoffenheim stark interessiert. ​Letztlich erhielten allerdings die Knappen den Zuschlag, wo er nach Mark Uth und Salif Sané Neuzugang Nummer drei ist. Eine Leihe von Nationalspieler Sebastian Rudy dürfte mit der Verpflichtung des Mittelfeld-Talents dagegen vorerst vom Tisch sein. Der 28-Jährige hatte zuletzt gegenüber dem kicker ohnehin erklärt, dass ein Abgang aus München für ihn "nicht zur Debatte" stehe.