Der Abstieg des Hamburger SV ist beschlossene Sache. Mit welchem Kader die Rothosen in der 2. Bundesliga an den Start gehen werden, wird in den kommenden Wochen zur Gretchenfrage. Kyriakos Papadopoulos wäre bei einem Verbleib mit die wichtigste Säule im HSV-Team, ihm liegen jedoch zahlreiche Offerten vor.


Vor wenigen Wochen sorgte Kyriakos Papadopoulos für großes mediales Aufsehen. Der kantige Grieche kritisierte öffentlich den frisch angetretenen Trainer Christian Titz – und wurde für kurze Zeit aus der Mannschaft gestrichen. ​Titz ließ jedoch Gnade vor Recht walten; in dem Wissen, dass Papadopoulos im Kampf um den Abstieg noch mal zum Eisen im Feuer werden könnte.


Inzwischen herrscht jedoch Gewissheit: Der Hamburger SV steigt erstmals in seiner Vereinshistorie in die 2. Bundesliga ab. Titz wird in Kürze einen neuen Vertrag bei den Rothosen unterzeichnen, er soll den Dino wieder zurück in die Bundesliga führen. 

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Kyriakos Papadopoulos verfügt über eine Ausstiegsklausel



Papadopoulos wird dazu im kicker zitiert: „Ich bin überzeugt davon, dass der HSV mit diesem Trainer wieder aufsteigt. Am Anfang hatte ich mit ihm Probleme, aber seine Arbeit ist einfach überragend.“ Titz sei der Hauptgrund, dass sich der HSV zuletzt wieder so stark präsentierte.


Ungeklärt ist jedoch Papadopoulos‘ Zukunft am Volkspark. Zwar verfügt er noch über eine gültiges Vertragspapier bis 2020. Hamburg darf der Grieche aber für festgeschriebene 6,5 Millionen Euro verlasen. „Ich habe einen Vertrag, ich bin gern beim HSV, es ist ein riesiger Verein. Das haben wir zum Abschluss alle gemerkt“, nimmt der 26-Jährige Stellung. Dem kicker zufolge liegen Papadopoulos mehrere lukrative Angebote, unter anderem aus Russland, vor.