Im vergangenen Sommer gab es große Unstimmigkeiten zwischen Domenico Tedesco und Benedikt Höwedes. Ob der Verteidiger zur neuen Saison wieder ins Trikot von ​Schalke 04 schlüpfen wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ernsthaft zur Disposition.


An den Amtsantritt von Domenico Tedesco wird sich Benedikt Höwedes wohl nicht mit Freude zurückerinnern. Schließlich war es der neue Trainer des FC Schalke 04, der den erfahrenen Innenverteidiger vom Kapitän zum Ersatzspieler degradierte. Höwedes suchte daraufhin sein Heil bei Juventus Turin. Im Piemont war seine Zeit titeltechnisch von Erfolg gekrönt – er selbst hatte aber nur wenig Anteil.


„We made it!“, schrieb Höwedes unter einem auf Instagram hochgeladenen Turiner Mannschaftsfoto. Juventus sicherte sich mit einem torlosen Unentschieden bei der AS Rom einen Spieltag vor Schluss den Titel in der Serie A. Höwedes‘ Teilhabe an diesem Triumph ist gering: ​Aufgrund zahlreicher Verletzungen kam er im Juve-Dress nur auf drei Einsätze.

Auf Schalke ist der genaue Plan mit Höwedes noch nicht ausgefochten. „Wir haben alle ausgeliehenen Spieler verfolgt und standen während der Saison regelmäßig in Kontakt mit ihnen“, kommentiert S04-Trainer Tedesco im kicker. „Es ist noch nichts entschieden.“ Generell müsse man sich zu den verliehenen Spielern in den kommenden Wochen noch genauere Gedanken machen.


In diesem Zusammenhang gelte nicht nur, was Schalke wolle, sondern auch, was die Spieler wollen, erläutert Tedesco. In Turin sollen die Verantwortlichen signalisiert haben, Höwedes gerne fest unter Vertrag nehmen zu wollen. Vereinbart wurde im Vorjahr eine Kaufoption in Höhe von 13 Millionen Euro. Den ausgehandelten Betrag will die Alte Dame aber nicht zahlen.