​Der FC Chelsea verlor das letzte Saisonspiel der Spielzeit 2017/18 gegen Newcastle United mit 0:3. Damit hat Antonio Conte mit den Londonern die Qualifikation zur Champions League nicht erreicht. Nach der Schlappe musste er sich den kritischen Fragen der Journalisten stellen.


Im vergangenen Jahr wurde der FC Chelsea noch überraschend englischer Meister. In diesem Jahr beenden Conte und Co. die Saison auf dem fünften Tabellenplatz, zwar noch sieben Punkte vor dem Lokal-Rivalen FC Arsenal, doch fünf Punkte hinter dem FC Liverpool und noch weiter entfernt von Tottenham Hotspur, Manchester United und Manchester City. Damit dürfte Antonio Conte noch mehr in der Kritik stehen, als ohnehin schon, doch der Italiener scheint nicht von einem Abschied auszugehen, wie er der Presse klarmachte.


"Es gab eine große Frustration, weil wir nicht den Willen gezeigt haben, die Saison in der bestmöglichen Art und Weise zu beenden", beschrieb der 48-Jährige die Stimmung nach der Niederlage. Zur Frage, was das Verpassen der Champions League für den FC Chelsea bedeute, wollte sich Conte indes nicht äußern. "Ich denke, ich bin die letzte Person, die darüber sprechen sollte. Sie können den Verein fragen, wie der Schaden ausfällt", so dessen Antwort.


Gleichzeitig warf der Coach der Londoner aber auch einen Blick voraus, denn nach dem missglückten Saisonfinale hat der FC Chelsea in dieser Saison noch eine Titelchance. Am 19. Mai steht das Final-Duell im FA-Cup gegen Manchester United an. Doch dann wird es im Vergleich zur herben Pleite gegen Newcastle eine Leistungssteigerung benötigen. "Sicherlich müssen wir uns verändern, denn wenn wir daran denken, so auch im FA-Cup-Finale zu spielen, haben wir keine Chance. Wir haben sechs Tage, um unsere Herangehensweise, unser Verlangen, unseren Kampfgeist zu ändern", so die klare Aufforderung des Trainers an sein Team.


Letzten Endes musste er sich auch der Frage stellen, ob die Partie gegen die 'Red Devils' die letzte für Conte als Chelsea-Trainer sein wird. "Denkst du das? Nein, ich denke das nicht. Ich bin an diesen Verein gebunden", so dessen klare Antwort. Ob die Verantwortlichen bei einer möglichen Final-Pleite ins Grübeln kommen, bleibt abzuwarten.