​Wer wird Nachfolger von Arsène Wenger beim FC Arsenal? Eine Frage, welche die englischen Medien in Atem hält und die Schlagzeilen der Sportzeitungen bestimmt. Glaubt man den Informationen der englischen Zeitung Telegraph, hat sich der Kandidatenkreis verkleinert, wobei Ex-Arsenal-Profi Mikel Arteta die besten Chancen zugebilligt werden.


In der kommenden Woche wird noch keine Entscheidung aus London hinsichtlich der Trainerfrage beim FC Arsenal erwartet. Noch läuft der Prozess der Suche. Patrick Viera, ehemaliger Kapitän des Klubs, sei kontaktiert worden, doch der aktuelle Cheftrainer des FC New York City hat wohl eher Außenseiterchancen. Die Liste der möglichen Kandidaten, darunter neben Viera unter anderem Luis Enrique, Julian Nagelsmann, Joachim Löw, Jorge Sampaoli, sowie Massimiliano Allegri (Juventus Turin) und Mikel Arteta (Co-Trainer Manchester City), soll sich auf die zwei letztgenannten Trainer reduziert haben.

Manchester City v Brighton and Hove Albion - Premier League

Co-Trainer von Pep Guardiola: Zieht es Arteta bald als Trainer zum FC Arsenal?


Zwar hat Arteta als hauptamtlicher Trainer noch keine Erfahrungen gesammelt, doch kennt er den Verein und dessen Strukturen bestens. Der Mittelfeldspieler kam 2005 in die Premier League zum FC Everton. 2011 schloss er sich dem FC Arsenal an und blieb den 'Gunners' bis zum Jahr 2016 treu. Die 'Sky Blues' wollen ihren Co-Trainer halten, doch sollte wirklich eine offizielle Anfrage aus London eintreffen, würde man dem 36-Jährigen keine Steine in den Weg legen wollen.


Allegri soll aufgrund seiner Erfahrung und seiner guten Arbeit bei Juventus Turin im Fokus stehen, doch der Italiener ist 14 Jahre älter als Arteta. Die Verantwortlichen erhoffen sich einen energischen Effekt durch den neuen Trainer, den ein Arteta wohl besser ausstrahlen könnte, als Allegri. Zudem will Allegri nicht unbedingt aus Turin fliehen. Auch das relativ geringe Transferbudget in Höhe von 50 Millionen Pfund soll Trainer wie Enrique abgeschreckt haben, während Arteta offen für ein Engagement bei seinem Ex-Klub sein soll. Ob der Spanier aus San Sebastián letzten Endes wirklich den Zuschlag erhält, bleibt abzuwarten.