​Werder Bremen und Ishak Belfodil gehen in Zukunft wohl getrennte Wege. ​W​as sich in den letzten Tagen bereits anbahnteverkündete Trainer Florian Kohfeldt nach der Partie indirekt als offiziell: Der Algerier soll den Klub verlassen.


Bereits am Freitag schien alles klar. Der Offensivmann, der bis auf einer Partie beim VfL Wolfsburg in jedem Spiel zum Kader gehörte, wurde für das letzte Spiel beim 1. FSV Mainz 05 aussortiert. Trainer Kohfeldt antwortet nun nach der Partie, auf die Frage, ob diese Aktion das endgültige Aus Belfodils ist, mit: "Es ist ein Fingerzeig."

1. FSV Mainz 05 v SV Werder Bremen - Bundesliga

Kohfeldt findet deutliche Worte in Richtung Belfodil


Ein Fingerzeig zum Ausgang. Werder und Belfodil, das passte, aber irgendwie auch nicht. Unter Kohfeldt konnte er in 19 Einsätzen zwar viermal treffen und ein weiteres Tor vorbereiten, doch zuletzt kam es zu einigen Meinungsverschiedenheiten und Disputen zwischen seinem Berater und Manager Frank Baumann. Beide äußerten sich über die Kaufoption, die Werder hätte ziehen können, doch Belfodils-Berater widersprach diesen Aussagen. Seitdem kam der 26-Jährige für Werder nicht mehr zum Einsatz. 


Man will nicht mehr mit Belfodil und das hat man ihm jetzt ganz deutlich gezeigt. Nun wird er also zu seinem Stammverein Standard Lüttich zurückkehren, doch möglicherweise in der kommenden Saison wieder in der Bundesliga zu sehen sein. Mehrere Medien berichteten, dass Belfodil bei TSG Hoffenheim und dem FC Schalke 04 im Visier stehen soll.