​Der Hamburger SV ist trotz des 2:1-Sieges im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach abgestiegen. Negativpunkt der Partie war neben des Abrutschen in die Zweitklassigkeit die Ausschreitungen hunderter "Fans" kurz vor Spielende. 


Während die Nachspielzeit angezeigt worden war, entblößten sich die Krawallmacher vermummt und ​ließen es ähnlich wie beim Auswärtsspiel in Bremen  krachen - nur deutlich schlimmer. Dutzende Böller flogen auf das Spielfeld, ebenso wie Bengalos und Raketen. Dazu wurden schwarze Rauchbomben gezündet. 



Hunderte Polizisten stürmten mit Pferden und Hunden das Spielfeld und kamen dem Block immer näher, verhinderten so einen versuchten Platzsturm. Unter anderem versuchte ein vermeintlicher HSV-Anhänger, einen Blumenkranz auf das Spielfeld zu legen – symbolisch für die "Beerdigung" des Hamburger SV in der Bundesliga. 


Nach rund vier Minuten waren die Krawalle beendet, die Chaoten wurden unter starken Pfiffen und "Ultras raus"-Rufen aus dem Stadion verbal "rausgeschmissen" und verließen daraufhin auch das Stadion. 



Die Partie konnte erst nach über 15 Minuten fortgeführt werden. Wohin es die Zündler verzog, ist noch unklar. Die Polizei verließ mit einer Hundertschaft das Stadion und sicherte die Geschäftsstelle ab. 


Dem Neu-Zweitligisten droht nun eine empfindliche Strafe, da man als mehrfacher Wiederholungstäter gilt. In der Vergangenheit bestrafte der DFB solche Aktionen mit mehreren Geisterspielen und empfindlichen Geldstrafen.