Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz sorgt Hector Bellerin immer wieder für Aufsehen. Der Rechtsverteidiger von Arsenal London ist für seine schrillen Outfits bekannt, mit denen er sich immer wieder ablichten lässt. Im Interview mit talkSPORT sprach der 23-Jährige nun über seinen Kleidungsstil und konnte sich einen Seitenhieb gegen die eigenen Mannschaftskollegen nicht verkneifen.


Seitdem er im Februar 2014 vom FC Watford in die Jugendabteilung von Arsenal London zurückkehrte und wenige Monate später mit einem Profivertrag ausgestattet wurde, hat sich Hector Bellerin zu einem begehrten Abwehrspieler entwickelt. Der 23 Jahre alte Rechtsverteidiger der 'Gunners' wurde in der Vergangenheit immer wieder mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, entschied sich im November 2016 jedoch für eine Vertragsverlängerung bis 2023 und will auch in Zukunft in London bleiben.


Er sei "definitiv glücklich" bei Arsenal, so Bellerin laut Sky Sports. Daher schloss er einen Wechsel im Sommer aus: "Ich habe einen langfristigen Vertrag und bin seit einer langen Zeit in London. Aktuell ist es mein Zuhause", führte er fort.


Doch innerhalb der Mannschaft scheint nicht alles rund zu laufen. Wie Bellerin im Gespräch mit talkSPORT berichtet, würden sich seine Kollegen ab und an über seinen verrückten Kleidungsstil lustig machen und Bilder von ihm ausdrucken, um sie anschließend in seinen Spind zu hängen. Bellerin bleibt jedoch selbstbewusst: "Das zeigt nur, dass sie mir Aufmerksamkeit schenken.

Mit Bildern wie diesen sorgt Hector Bellerin regelmäßig für Aufsehen - auch bei seinen                                                                    Teamkollegen


Dass er seinen ganz eigenen Kleidungsstil hat, hängt Bellerin zufolge mit seiner Kindheit zusammen. Wie er weiter erzählte, sei er in seiner Heimat früh mit Mode in Verbindung gekommen: "Meine Oma hatte ein eigenes Atelier in Spanien. Wenn ich nicht Fußball spielte, habe ich die Fäden vom Boden aufgesammelt. Und sie hat mich gelehrt, wie ich meine Hosen umnähen kann." Auch heute noch beschäftige er sich stets mit diesem Thema und habe daher eine Nähmaschine. "Ich habe all das Zeug. Einige Leute verstehen das nicht, sie denken, dass ich nur Fotos poste, um zu zeigen, wie cool ich bin."


Da sich die meisten Fußballer oftmals mit besonders teurer Designermode blicken lassen, konnte sich Bellerin einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Ich nenne sie Markenhuren." In seinen Augen gingen die meisten oberflächlich an die Wahl der Kleidungsstücke: "Lasst mal gucken, wer das dickste Gucci-Logo hat oder den meisten Glitzer hat auf seinen Schuhen", so das Motto seiner Mitstreiter.