​Der Hamburger SV steht vor dem 34. und letzten Spieltag erneut kurz vor dem erstmaligen Abstieg in die 2. Bundesliga. Sollte der VfL Wolfsburg, der aktuell auf dem Relegationsplatz steht, sein Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Köln nicht verlieren, nützt den Rothosen selbst ein eigener (hoher) Sieg nichts mehr. Im Falle eines Abstiegs könnte auch die berühmte Stadionuhr des Bundesliga-Dinos in anderer Funktion weiterwirken oder gar abgeschaltet werden.


Wie der Spiegel berichtet, könnte sich die Funktion der Stadionuhr des Hamburger SV ändern, sollten die Rothosen am Ende der Saison wirklich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga absteigen. Dem Blatt zufolge stehen mehrere Möglichkeiten im Raum. Wie der Verein bereits mitteilte, werde die Uhr im Falle des Abstiegs aber in jedem Fall noch bis zum 30. Juni 2018 laufen, da man bis dahin offiziell noch ein Mitglied der 1. Bundesliga sei. 

Hamburger SV v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Noch tickt sie: Die Stadionuhr des Hamburger SV



Die erste Möglichkeit könnte dann sein, die Uhr mit einer neuen Aussage weiterlaufen zu lassen. Statt der Bundesligazugehörigkeit könnte dann stattdessen die Zeit seit der Vereinsgründung am 29. September 1887 laufen lassen. Diese würde auch in der 2. Bundesliga normal weiterlaufen. Als zweite Möglichkeit könnte die Uhr auch abgestellt werden, ehe man sie beim Wiederaufstieg in die Bundesliga dann wieder in Betrieb nimmt. Die dritte und letzte denkbare Option wäre, die Uhr mit dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga endgültig abzumontieren und sogesehen einen Schnitt zu machen, um eine neue "Ära" einzuleiten. Die Uhr könnte anschließend beispielsweise im vereinseigenen Museum oder im Deutschen Fußball-Museum ausgestellt werden. 


Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, werde die Uhr laut aktuellen Vereinsplänen weiterlaufen. Die Idee soll demnach tatsächlich sein, dass sie anzeigt, seit wann der Hamburger SV besteht.