​Im Winter wechselte Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zum FC Arsenal. Sportlich ein kleiner Abstieg. Während der BVB am heutigen Nachmittag den Einzug in die Champions League feiern könnte, haben die Gunners die Teilnahme an der Königsklasse längst verspielt. Finanziell jedoch, hat sich der Wechsel für den Gabuner gelohnt. Details seines Vertrags fanden nun den Weg ins Netz.


Demnach berichtet der Spiegel unter Berufung des Portals Football Leaks, dass sich der FC Arsenal die Dienste des einstigen afrikanischen Fußballer des Jahres einiges kosten lässt. Neben der Ablösesumme von 63,75 Millionen Euro, die hinlänglich bekannt ist, zahlen die Gunners dem Knipser 11,7 Millionen Euro pro Saison.

Kurios: für die kommenden Saison erhält Aubameyang einen Champions-League-Bonus in Höhe von 2,57 Millionen Euro, obwohl sich die Londoner für jenen Wettbewerb gar nicht qualifizieren konnten. Im Emirates Stadium wird, wie auch in dieser Spielzeit, erstmal nur Europa League gespielt.


Ein weiterer Hammer: im Vertrag des Ex-BVB-Torjägers ist ein Treuebonus enthalten. Sollte "Auba" seinen Vertrag bis 2021 erfüllen, winken dem 28-Jährigen weitere 17,3 (!) Millionen Euro. Vermutlich wollten die Gunners damit einem Streik oder unglimpflichem Verhalten vorbeugen, wie es der Stürmer im Januar in Dortmund abzog. 


Das Gesamtpaket Aubameyang kostet die Londoner bis 2021 somit 124,5 Millionen Euro. Immerhin schlug der Gabuner voll ein. In zwölf Spielen für seinen neuen Klub erzielte er neun Treffer. Allerdings muss der Paradiesvogel diese Form nun auch über drei Jahre aufrecht erhalten.