Köln-PK: Ruthenbeck kann sich Zukunft als FC-Jugendtrainer vorstellen

Trotz des bereits feststehenden Abstiegs kann der 1. FC Köln am letzten Spieltag noch einmal das Zünglein an der Waage sein und den VfL Wolfsburg in die zweite Liga schießen. Vor seinem letzten Spiel als FC-Trainer äußerte sich Stefan Ruthenbeck zum Saisonfinale, zur Personallage und zu seiner Zukunft.

1. Ruthenbeck über den Verlauf der Rückrunde

"Wir wollen noch einmal ein gutes Spiel abliefern. Den Fans, die uns immer unterstützt haben, wollen wir etwas bieten", so Ruthenbeck vor der versammelten Presse-Mannschaft. "Wir haben es ordentlich gemacht und haben dafür gesorgt, dass wir rangekommen sind. In den entscheidenden Spielen sind wir aber gescheitert. Die Mannschaft hat sich nie hängen gelassen und wir haben respektvoll zusammengearbeitet."

2. Ruthenbeck zur Personalsituation

"Jhon Cordoba konnte diese Woche nicht trainieren. Ich gehe davon aus, dass er nicht dabei sein wird." Es könnte also sein, dass der Rekordtransfer kein Spiel mehr für den FC bestreiten wird. Bei null Toren in der Liga sportlich kein schmerzhafter Verlust. "Bei Sehrou Guirassy ist es auch noch zu früh." Der Franzose musste sich im März einer Operation am Knöchel unterziehen. 


Leonardo Bittencourt hat die ganze Woche trainiert und fährt mit nach Niedersachsen.

3. Ruthenbeck über seine Zukunft

"Ich habe hier einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben", erklärte der Coach. "Wenn man will, werde ich das auch so machen." Nun liegt es also in der Hand von Sportdirektor Armin Veh, was aus Stefan Ruthenbeck wird. Einer weiteren Zusammenarbeit im Jugendbereich scheint aber nichts im Wege zu stehen. Das Verhältnis zu seinen Vorgesetzten empfindet Ruthenbeck als positiv: "So richtig negativ behalte ich nichts in Erinnerung. Aus der Zusammenarbeit mit Armin Veh und Frank Aehlig nehme ich viel mit."

4. Ruthenbeck über das Saisonfinale

"Wer mit uns runtergeht, ist uns egal. Wir wollen den Fans noch mal was bieten." Soll heißen: Ruthenbeck wäre eher für einen Abstieg des VfL Wolfsburg, denn dies wäre gleichbedeutend mit einem Sieg seines Teams gegen die Mannschaft von Bruno Labbadia.

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