Dass der SC Freiburg in dieser Saison noch mal ernsthaft mit dem Abstieg in Berührung kommen würde, hatten viele Beobachter nicht auf dem Schirm. Mit dem 3:2 über den 1. FC Köln glaubt Kapitän Julian Schuster zumindest die negative Trendwende der vergangenen Wochen gestoppt zu haben.


​Im Endspurt der Saison setzte Christian Streich wieder auf den erfahrenen Julian Schuster. Im defensiven Mittelfeld versucht der Routinier für Ruhe auf dem Spielfeld zu sorgen. Acht Spiele in Folge war der SC Freiburg zuletzt ohne Sieg (sechs Niederlagen, zwei Remis). Für Schuster kommt diese Serie nicht überraschend.


„Wir haben anfangs trotz guter Leistungen einige Punkte liegen gelassen und hatten in der Rückrunde eine Durststrecke“, sagt Schuster dem kicker. Die angespannte Personalsituation sowie fehlende Erfolgserlebnisse hätten ihr Übriges dazugetan. „Wir konnten den Trend aber in den letzten zwei, drei Wochen umkehren. Das ist für uns spürbar.“

SC Freiburg v Dynamo Dresden - DFB Cup

Wieder im Fokus: Julian Schuster 


Im wichtigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln siegten die Freiburger mit 3:2. Im darauffolgenden Spiel bei Borussia Mönchengladbach gab es eine 1:3-Niederlage. Gewinnt der VfL Wolfsburg sein Heimspiel gegen Köln und Freiburg geht gegen den FC Augsburg ohne Punkte aus der Partie, rutscht der Sportclub auf den Relegationsplatz ab.


„Wir sind uns vom 1. Spieltag an bewusst, dass es um den Klassenverbleib gehen wird“, so Schuster. Die Situation am letzten Spieltag sei daher nicht neu für die Mannschaft. „Das Ziel bleibt unverändert.“ Dass das letzte Duell vor heimischer Kulisse ausgetragen wird, sei ein Vorteil für Freiburg, meint Schuster. „Zu Hause haben wir mit unseren Fans im Rücken zuletzt gute Leistungen gezeigt.“