​Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic hat zuletzt seinen Stammplatz in Berlin eingebüßt und muss sich in der Stürmer-Rangordnung erst einmal hinter Davie Selke einreihen. Seinen Kontrakt in der Hauptstadt, der 2019 endet, will der Bosnier dennoch einhalten. Doch auch nach Vertragsende ist der Angreifer nicht geneigt, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen.


"Ich will meinen Vertrag in Berlin erfüllen", betonte Ibisevic in einem Interview mit dem Kicker. "Ich kann dieser Mannschaft immer noch etwas geben. Und ich habe immer gesagt, dass ich so lange in der Bundesliga spielen möchte, wie es geht." Seit 2015 kickt der 33-Jährige in Berlin und erzielte in 82 Spielen 26 Tore.



In dieser Saison aber, will es nicht so richtig klappen mit dem Toreschießen. Erst fünf Treffer stehen auf dem Konto des einstigen Knipsers, der in den Spielzeiten zuvor meist zweistellig traf. Doch der Bosnier will sich von dieser Formkrise nicht unterkriegen lassen und plant sogar über sein Vertragsende in Berlin hinaus: "Stand jetzt ist 2019 noch nicht Schluss. Ich will noch ein paar Jahre spielen und nochmal eine neue Erfahrung machen, deshalb höre ich mir alles an."


Ibisevic, der auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, könnte sich ein Karriereende in den Staaten durchaus vorstellen: "Der Markt in China wird immer interessanter. Aber die emotionalere Adresse wäre die MLS. Es hätte Charme, meine Karriere in Amerika zu beenden."