In den vergangenen Wochen wurde reichlich über die Zukunft von Kenan Karaman spekuliert. 96-Trainer André Breitenreiter äußert sich zur Personalie und gibt einen Denkanstoß, in welche Richtung sich der Poker entwickeln könnte.


Drei fixe Abgänge stehen bei Hannover 96 bereits fest. Salif Sané (Schalke 04), Felix Klaus (VfL Wolfsburg) und Charlison Benschop (FC Ingolstadt) werden die Roten verlassen. Gerätselt wurde zuletzt immer mal wieder um die Zukunft von Kenan Karaman, der in dieser Saison lediglich achtmal in der Startelf vorzufinden war.


In wenigen Wochen läuft der Vertrag des Deutsch-Türken aus – final ist noch nichts entschieden. „Es ist noch offen“, erklärt 96-Trainer André Breitenreiter, der Karaman zuletzt zweimal in die Startelf beorderte, in der Freitagsausgabe des kicker. „Kenan hat sich das seit Wochen über gute Trainingseinheiten verdient. Es ist ein klares Zeichen, dass es bei mir um Leistung geht - egal ob Spieler eventuell den Verein verlassen oder nicht.“

VfL Wolfsburg v Hannover 96 - Bundesliga

Kenan Karaman (l.) könnte im Sommer ablösefrei wechseln


Karaman sei in ganz toller Typ, charakterstark, meint Breitenreiter. Er tue alles für das Team, habe großes Potenzial, aber in dieser Saison sehr unglücklich gespielt. „Es gab viele Momente, in denen er sich mit einem Assist oder Tor hätte belohnen können.“ An Interessenten an dem 24 Jahre alten Flügelspieler soll es nicht mangeln.


Immer mal wieder wird ​Klubs aus der Türkei Interesse an dem zweifachen Nationalspieler nachgesagt. Dem Vernehmen nach setzen sich aus der Bundesliga Werder Bremen sowie Mainz 05 mit einer Verpflichtung Karamans auseinander. Welchen Weg er letztlich einschlägt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.