Sebastian Rudy hat es beim FC Bayern nicht einfach. Mit der Ankunft von Leon Goretzka verbessern sich seine Aussichten auf regelmäßige Spielzeit keineswegs – im Gegenteil. Dass der Sommerneuzugang aus Hoffenheim nach einer Saison schon wieder weiterzieht, scheint hingegen unwahrscheinlich.


Schon vor seinem Wechsel zum FC Bayern war es Sebastian Rudy (28) bewusst, dass er im Münchner Starensemble einen sehr schweren Stand haben wird. Immerhin 34-mal stand er für den deutschen Rekordmeister in dieser Saison auf dem Feld – der Schein trügt jedoch. In den wichtigen Spielen verzichtete Trainer Jupp Heynckes auf Rudy.


Als es für die Bayern in der Liga um nichts mehr ging, schlug die Stunde Rudys. In den vergangen fünf Spielen stand er jeweils über die volle Distanz auf dem Rasen – und überzeugte mit einem Tor sowie drei Vorlagen. Befriedigend ist die Situation an der Säbener Straße für den Nationalspieler freilich nicht.

1. FC Koeln v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Sebastian Rudy tritt in München auf der Stelle



Im Zuge seiner Gemütslage wurde in den vergangenen Wochen reichlich um die Zukunft Rudys spekuliert. ​Sowohl Schalke 04 als auch der VfB Stuttgart sollen sich mit einer Ausleihe des defensiven Mittelfeldspielers beschäftigen, hieß es. Ein vorübergehendes Leihgeschäft ist von Münchner Seite aber offenbar nicht zu vereinbaren.


Nach Angaben des kicker wird die Idee anderer Klubs, Rudy auszuleihen, „von der Seite des Spielers wie vom FC Bayern derzeit nur müde belächelt“. Schalkes Sportchef Christian Heidel sei mit diesem Vorhaben bei seinem Münchner Kollegen Hasan Salihamidzic vorstellig geworden – vorerst ohne Erfolg. Rudy unterzeichnete im Sommer einen Vertrag bis 2020.