​Florian Kainz gehört bei Werder Bremen zu den wenigen Spielern, die fast bei jeder Partie auf dem Platz gestanden haben. Doch durchspielen durfte er nur zweimal. Das will er ändern, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 erklärt hat. 


"Ich bin noch nicht "unverzichtbar", sonst stünde ich immer in der Startelf. Ich muss mehr Konstanz ins Spiel bringen, darf mir keine schlechten Spiele mehr erlauben. Das ist neben den Scorerpunkten mein Ziel für nächste Saison", erläuterte Kainz selbstkritisch. 

Zuletzt wurde einige Male kritisiert, dass er zu locker spielen würde, zu wenig Zweikämpfe gewinne und kaum an Werder-Toren beteiligt sei. Jedoch konnte sich der österreichische Nationalspieler an sechs Treffer beteiligen, das sind hochgerechnet knapp alle dreieinhalb Spiele eine Beteiligung. Kein ganz so schwacher Wert, doch Kainz ist anderes gewohnt. In der Spielzeit, bevor er 2016 zu Werder wechselte, waren es 32 Treffer, an denen er beteiligt war. 


Vorne hui, hinten auch?


Und ähnliche Werte möchte er scheinbar auch bei den Hanseaten erreichen, wie es sich raushören lässt. "Mit der Scorer-Ausbeute bin ich nicht zufrieden. Da muss ich mich verbessern, das ist klar", stellte Kainz fest. Der 25-Jährige muss bei den Grün-Weißen allerdings auch im Vergleich zur österreichischen Bundesliga deutlich mehr nach hinten arbeiten, was er auch von Beginn an beherzigte: "Ich habe mich im Defensivspiel verbessert, es gibt aber noch einige Punkte, an denen ich arbeiten muss um auch defensiv noch besser zu werden."


In der kommenden Spielzeit wird er wohl erneut in Bremen spielen und sich rankämpfen. Wenn er sich weiter verbessert, kann er definitiv ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt in der Offensive des SVW werden.