Bereits seit einiger Zeit steht fest, dass der 1. FC Kaiserslautern den bitteren Gang in die dritte Liga antreten muss. Aufgrund des historischen Abstieges steht den Pfälzern ein großer Umbruch bevor, der vor allem mit ​vielen Abgängen zusammenhängen dürfte. Ein potenzieller Verlust scheint der Australier Brandon Borrello, den der Verein nach nur einer Saison wieder zu verlieren droht. 


Die Saison ist für Brandon Borrello bereits seit ein paar Wochen gelaufen. Der Offensivspieler des 1. FC Kaiserslautern ​zog sich im April einen Kreuzbandriss zu und fehlt der Mannschaft von Michael Frontzeck somit im Saison-Endspurt. Der Australier wechselte vor der Saison für knapp 150.000 Euro von Brisbane Roar in die zweite Bundesliga und konnte bislang nicht nur mit seiner Variabilität, sondern auch  durch sein Können als Vorlagengeber punkten: In 19 Einsätzen bereitete der 22-Jährige sieben Tore vor, drei weitere Treffer erzielte er selbst. 


Bereits vor zwei Monaten wurde der Top-Vorlagengeber des FCK mit einem ​Wechsel in die Bundesliga in Verbindung gebracht, da er besonders seit Dezember vergangenen Jahres seine guten Leistungen bestätigen und in Torgefahr ummünzen konnte. Nichtsdestotrotz sind die Verantwortlichen in Kaiserslautern darum bemüht, Borrello auch über die Saison hinaus zu halten, um mit ihm den direkten Wiederaufstieg in die zweite Liga zu schaffen. Wie Rheinpfalz.de meldet, liege dem Spieler daher ein Vertragsangebot der Lauterer vor, wohl da das aktuelle nicht für die dritte Liga gültig ist.

Hamburger SV v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

   Angeblich zieht es Brandon Borrello zum SC Freiburg, wo er auf Christian Streich                                                                        treffen würde


Allerdings bestehe auch weiterhin Interesse aus der Bundesliga, wobei erstmalig konkrete Namen genannt werden. Demnach hätten der SC Freiburg sowie der Hamburger SV Interesse an Borrello. Die Breisgauer stehen vor dem 34. Spieltag auf dem 15. Tabellenplatz und haben den Klassenerhalt bei drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz zwar noch nicht gesichert, doch derzeit spricht vieles für einen Verbleib in der Bundesliga. Der HSV hingegen steht auf Platz 17 und kämpft in der kommenden Partie gegen Borussia Mönchengladbach um die endgültig letzte Chance, um den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte vorzeitig zu vermeiden.


Favorit scheint derweil der Sport-Club aus Freiburg zu sein. Wie Der-Betze-Brennt berichtet, stehe Borrello "unmittelbar vor der Unterschrift" in Freiburg. Eine Investition wäre aufgrund der langwierigen Verletzung allerdings mit einem Risiko verbunden, da Borrello aller Wahrscheinlichkeit nach erst gegen Ende des Jahres wieder auf dem Platz stehen kann.