Stolze sieben Millionen Euro Ablöse überwies Werder Bremen für Milot Rashica – wohlgemerkt im Winter-Transferfenster. Die Umstellung auf den in der Bundesliga praktizierten Fußball fiel ihm in den ersten Monaten nicht gerade einfach.


„Als ich im Winter hergekommen bin, war natürlich alles neu für mich, die Liga, die Mannschaft, die Stadt“, wird Milot Rashica von der DeichStube zitiert. „Die ersten Spiele waren sehr schwierig, vor allem wegen der hohen Intensität. Das hatte ich so nicht erwartet.“ Die Bundesliga habe er zuvor nur aus dem Fernsehen gekannt – „da sah alles viel leichter aus“, ​scherzt der Sieben-Millionen-Euro-Mann.


Das hohe Tempo und die Laufarbeit seien eine große Herausforderung für Rashica gewesen. Inzwischen habe er sich aber daran gewöhnt, vieles falle ihm jetzt leichter. Vor seinem Wechsel zu Werder Bremen spielte der Kosovo-Albaner drei Jahre lang für Vitesse Arnheim in der niederländischen Eredivisie.

SV Werder Bremen v RB Leipzig - Bundesliga

Milot Rashica (l.) kostete Bremen sieben Millionen Euro



Im Sommer absolviert Rashica erstmals die komplette Vorbereitung mit den Grün-Weißen – und hofft so, sich an die Gegebenheiten besser anpassen zu können. „Mit der Mannschaft wollen wir weiter oben in der Tabelle mitspielen. Schon bevor ich hergekommen bin, habe ich gesagt, dass Werder es nicht verdient, unten zu stehen, weil der Fußball, den das Team spielt, dafür zu gut ist“, erklärt der 21-Jährige.


Die für ihn gezahlte Ablösesumme bereitet ihm indes keine Probleme. „Natürlich ist schon etwas Druck da, aber nicht so viel, dass er mich stören würde. Es war doch klar, dass ich nicht innerhalb eines Monats hier alles verändern kann“, nimmt Rashica Stellung. Im grün-weißen Bremer Dress kommt er auf vier Startelfeinsätze mit einem Tor. „In jedem Spiel habe ich bisher etwas dazugelernt. Ich bin also bereit für die neue Saison.“