Lange wurde spekuliert und nun ist es offiziell! Der SV Werder Bremen verpflichtet mit sofortiger Wirkung Kevin Möhwald vom 1. FC Nürnberg. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft bei seinem bisherigen Arbeitgeber im Sommer aus, Möhwald kommt somit ablösefrei an die Weser. 


Beim SV Werder Bremen stand Kevin Möhwald schon länger auf dem Zettel: „Wir haben die Entwicklung von Kevin schon seit einigen Jahren verfolgt und freuen uns sehr, dass er sich für Werder entschieden hat. Wir sind davon überzeugt, dass Bremen für ihn der richtige Verein ist, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Das kenne ich ja noch aus eigener Erfahrung“, sagte Sportchef Frank Baumann.


Trainer Florian Kohfeldt schlug in die gleiche Kerbe: „Kevin ist ein sehr talentierter Fußballer, der nicht erst in der abgelaufenen Saison seine fußballerischen Qualitäten immer wieder unter Beweis gestellt hat. Ich freue mich, dass er diese nun ab dem Sommer bei uns einbringen wird. Dazu ist er einfach ein richtig guter Typ, der hervorragend in unsere Mannschaft passt.“

Neben den Bremern sollen auch der FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim Interesse an dem 24-Jährigen vom 1. FC Nürnberg gehabt haben. Möhwald kam 2015 von Rot-Weiß Erfurt zu den Franken und lief bislang in 92 Pflichtspielen für den Klub auf. In diesen Partien konnte er 24 Treffer erzielen, zwölf weitere vorbereiten. Zu den Stärken des Deutschen gehören Freistöße, Fernschüsse, Flanken und das Dribbling. 


Möhwald will in Bremen den nächsten Schritt gehen: „Ich freue mich über das Vertrauen und die Möglichkeit von Werder in der Bundesliga nun erste Erfahrungen zu sammeln. Werder ist einer der traditionsreichsten Vereine in der Bundesliga mit einer ganz eigenen Philosophie. Das habe ich schon in der Jugend bei den Begegnungen mit Erfurt gespürt. Die Perspektive und das Konzept haben mich absolut überzeugt.“


Mit Möhwald verstärkt sich Werder auf einer Position, die durch den Abgang von Zlatko Junuzovic neu bekleidet werden musste. Zumindest eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden besteht: Auch Junuzovic wechselte mit 24 Jahren in die Bundesliga.