Am vergangenen Spieltag machte der 1. FSV Mainz 05 ​den Klassenerhalt endgültig perfekt. Dank des überraschenden 2:1-Auswärtserfolgs in Dortmund können die Verantwortlichen für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Sportvorstand Rouven Schröder wird dabei wohl keine Rolle mehr spielen. Medienberichten zufolge wird der 42-Jährige die Rheinhessen im Sommer verlassen. Seit geraumer Zeit machen Gerüchte um einen Wechsel zum Hamburger SV die Runde.


Im Frühjahr 2016 verließ Schröder den SV Werder Bremen und übernahm in Mainz zunächst den Posten des Sportdirektors. Im Sommer 2017 wurde der Ex-Profi zum Sportvorstand befördert und mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet. Trotz des laufenden Kontrakts wird der 42-Jährige die '05er' nach der laufenden Saison wohl verlassen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sieht Schröder seine Zukunft nicht mehr in Mainz, wo es in den vergangenen Monaten immer wieder Differenzen mit dem Aufsichtsrat gegeben hatte. 

Zu seiner Zukunft wollte sich der Funktionär in den letzten Wochen nicht äußern. "Meine volle Konzentration gilt dem Abstiegskampf bei Mainz 05", gab Schröder Ende April zu Protokoll. Der Mainzer Sportvorstand stellte zudem klar, dass es keinen ​Kontakt zum Hamburger SV geben würde. "Es gab keine Gespräche mit Bernd Hoffmann und dem HSV. Das ist reine Spekulation", zitiert die Allgemeine Zeitung den 42-Jährigen. Der Bild-Zeitung zufolge ist Schröder der Top-Favorit auf den Posten des HSV-Sportvorstandes. 


Demnach sollen die letzten Details nach Saisonende geklärt werden. Sollte Schröder in die Hansestadt wechseln, muss er wohl zuerst eine Entscheidung in der Trainerfrage treffen. Wird Interimstrainer Christian Titz zur Dauerlösung oder plant man den Neuanfang mit einem anderen Cheftrainer? Sollte der HSV die Relegation nicht erreichen und direkt absteigen, dürfte in der nächsten Woche Klarheit herrschen.