Der Aufschrei bezüglich des Wechsels von Leon Goretzka zum FC Bayern ist mittlerweile abgeklungen. Nach fünf Jahren im Dress des FC Schalke 04 verlässt er diesen im Sommer – leicht fällt es dem Nationalspieler allemal nicht.


Am Samstag (15.30 Uhr) läuft Leon Goretzka im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt zum letzten Mal im königsblauen Trikot auf. Dem Verein, bei dem er zum Stamm- und deutschen Nationalspieler aufstieg, kehrt er im Sommer den Rücken. ​Sein Ziel: der FC Bayern. Langsam wird auch dem 23-Jährige bewusst, dass seine Zeit auf Schalke abläuft.


„Der Abschied fällt mir sehr schwer, das ist völlig klar“, gibt Goretzka gegenüber der Sport Bild zu Protokoll. „Wir hatten turbulente Zeiten, aber auch viele schöne Momente.“ Als junger Spieler habe er einen Stammplatz gehabt und sei auf Schalke zum Nationalspieler aufgestiegen. Dem Klub sei er „sehr dankbar“. Für die Fans der Knappen findet Goretzka ebenfalls warme Worte.

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Leon Goretzka steht vor seinem Abschied auf Schalke


„Sie machen den Klub so besonders. Deswegen ist das Ganze so emotional“, so der Mittelfeldspieler. Goretzka sei damals nicht zum Verein gekommen und habe gesagt, dass Schalke sein Herzensklub sei und er in Schalke-Bettwäsche geschlafen habe. 2013 wechselte der Rechtsfuß für rund drei Millionen Euro Ablöse vom VfL Bochum an den Ernst-Kuzorra-Weg.


Durch harte Arbeit und Leistung habe Goretzka die Zuneigung der Fans gewonnen, sagt er. Dieser lange, turbulente und emotionale Weg sei zwangsläufig der intensivere. „Ich bin zwar nicht als Fan des Vereins gekommen, aber ich habe ihn lieben gelernt. Es gab so viele unvergessliche Erfahrungen, die vergisst man nicht.“ 146 Partien absolvierte er für S04, ein Titel blieb ihm verwehrt.