"Stopp", oder wie die Schalker sagen: "Naldo". Der Abwehrroutinier der Knappen spielt eine herausragende Runde und ist einer der Erfolgsgaranten für die bereits feststehende Vizemeisterschaft der Knappen. Der 35-Jährige fühlt sich im Revier "sehr wohl" und hofft deshalb auch über 2019 hinaus, für Schalke spielen zu dürfen. Bei seinem drei Jahre jüngeren Trainer gerät der Brasilianer ins Schwärmen.


Schalkes Abwehrboss Naldo ist wie guter Rotwein: Je älter der 35-jährige Brasilianer wird, desto besser scheint er zu spielen. In der laufenden Saison hat der 1,98-Meter-Riese noch keine Bundesliga-Minute verpasst, glänzt offensiv mit sieben Toren und zwei Vorlagen und gibt in der Defensive das königsblaue Stoppschild. Fast 73 Prozent seiner Zweikämpfe konnte er einen Spieltag vor Saisonende für sich entscheiden und steht damit ligaweit an der Spitze.


​Naldo ist ein wichtiger Faktor für den Schalker Erfolg in diesem Jahr. Nach dem 1:2-Auswärtssieg in Augsburg steht die Vizemeisterschaft bereits fest. Der Vertrag des Abwehr-Routiniers hat sich schon zuvor dank einer Klausel bis Sommer 2019 verlängert. Geht es nach Naldo, soll das aber ​längst nicht das Ende seiner Erfolgsstory bei den Knappen sein. 


"Ich bin sehr glücklich hier und hoffe, auch über 2019 hinaus auf Schalke spielen zu dürfen“, sagte er gegenüber Sky Sport News HD. "Ich hoffe, ​meinen Vertrag zu verlängern“, so Naldo weiter. 

Auch, um weiter mit Domenico Tedesco arbeiten zu können. Der Schalke-Coach ist drei Jahre jünger als sein verlängerter Arm auf dem Platz und hat Naldo auf Anhieb begeistert. "Der Trainer ist 32 Jahre, sieht aber nicht so aus. Er ist ein intelligenter Trainer und bereitet uns sehr, sehr gut vor“, schwärmte er. "Es gibt bei ihm keine Stammspieler, alle gehören dazu. Alle trainieren sehr motiviert, um ihre Chance zu bekommen“, erklärte Naldo das Schalker Erfolgsrezept.

FC Schalke 04 v Borussia Dortmund - Bundesliga

Schalker Erfolgsduo: Naldo (m.) will zusammen mit Trainer Tedesco den Weg auf Schalke weitergehen - auch über 2019 hinaus


Der Brasilianer spielt nach seinem ablösefreien Wechsel aus Wolfsburg seine zweite Saison im Revier. Bestätigt er seine herausragenden Leistungen auch im kommenden Jahr, dürfte einer Zusammenarbeit über 2019 hinaus nichts im Wege stehen.