​Am Montagabend berichtete das niederländische Fußball-Portal Voetbal International, dass ein Klub aus der Bundesliga ein Angebot über 28 Millionen Euro für Ajax-Youngster David Neres vorgelegt habe. Nun kam heraus, dass es sich bei dem Klub um Borussia Dortmund handelte.


Dies enthüllte nun die niederländische Zeitung Telegraaf. Allerdings legte Ajax-Sportchef Marc Overmars bereits sein Veto ein. Zwar wolle der brasilianische Dribbler das Angebot des Bundesliga-Klubs wahrnehmen, doch in Amsterdam will man den Großteil des Teams beisammen halten. Lediglich Justin Kluivert und Hakim Ziyech erhielten bei einem entsprechenden Angebot die Freigabe.



Legt der BVB nun einen drauf? Nach den Abgängen von Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang schwämme der Revierklub schließlich im Geld, so das Blatt. Allerdings besteht bei der Borussia aktuell kein so dringlicher Bedarf auf den offensiven Außenpositionen, um einen derart großen Batzen Geld in die Hand zu nehmen. Mit Christian Pulisic, Jadon Sancho, Andriy Yarmolenko, Marco Reus, André Schürrle, Maximilian Philipp und Rückkehrer Jacob Bruun-Larsen sind die Schwarz-Gelben mehr als üppig besetzt, selbst wenn der ein oder andere Abgang bereits eingeplant ist.


Dennoch lesen sich die Zahlen von Neres eindrucksvoll: in 38 Pflichtspielen war er an 29 Toren direkt beteiligt (15 Treffer, 14 Assists). Mit seinen 21 Jahren passt er perfekt ins Beuteschema des BVB. Allerdings drückt dort der Schuh eher auf den defensiven Außenpositionen und im Mittelfeldzentrum. Dass der Revierklub nun einen Rekordtransfer für einen Ergänzungsspieler aufstellt, darf bei der aktuellen Personallage bezweifelt werden.