Shkodran Mustafi wuchs zwar in Deutschland auf, spielte gleichzeitig aber nie in der Bundesliga. Der Innenverteidiger des FC Arsenal kann sich aber durchaus vorstellen, in der höchsten deutschen Fußball-Spielklasse auf dem Rasen zu stehen.


Im hessischen Bad Hersfeld erblickte Shkodran Mustafi einst die Welt. Über die Jugendabteilung des Hamburger SV verschlug es ihn schließlich im Sommer 2019 in die Nachwuchsakademie des FC Everton. Über die Stationen Sampdoria und Valencia ​trieb es den heute 26-Jährigen vor zwei Jahren zum FC Arsenal.


Folglich hatte es für einen Einsatz in der Bundesliga bisher noch nicht gereicht. Doch ein Wechsel zurück nach Deutschland könnte in den nächsten Jahren zum Thema werden. „Generell ist die Bundesliga schon ein Thema, weil sie ja meine Heimat ist“, sagt Mustafi der Sport Bild. Nach der Weltmeisterschaft 2014 sei ein Wechsel in die Bundesliga aber gescheitert.

Brighton and Hove Albion v Arsenal - Premier League

Shkodran Mustafi steht bei Arsenal noch bis 2021 unter Vertrag


„Da blieb alles im Ungefähren. Das ging mir alles zu schleppend“, schildert der Abwehrspieler gegenüber dem Fachblatt. Der halben Liga wurde damals Interesse an dem deutschen Nationalverteidiger nachgesagt. Unter anderem hatten Borussia Dortmund, Schalke 04 und Bayer Leverkusen Interesse an einer Verpflichtung des Hessen.


Bei den Kanonieren in London ist Mustafi als Stammverteidiger gesetzt. Zum Saisonende dankt Arsène Wenger nach 22 Jahren als Trainer ab. Überrascht sei Mustafi vom Ausscheiden des Elsässers gewesen, erzählt er. „Er liebt seinen Job. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass er weitermacht.“